Als Borussia Dortmund im Winter 2023 rund 8,5 Millionen Euro für Julien Duranville an den RSC Anderlecht überwies, galt der Belgier als eines der spannendsten Offensivtalente Europas. Knapp dreieinhalb Jahre später deutet jedoch alles auf ein bitteres Ende hin.
Nach Informationen der "Bild" arbeiten nämlich beide Seiten trotz laufenden Arbeitspapiers bis 2028 an einer endgültigen Trennung.
Dabei waren die Erwartungen an den schnellen Flügelspieler einst riesig. Selbst Vincent Kompany, heutiger Cheftrainer beim FC Bayern, schwärmte zu gemeinsamen Zeiten beim RSC Anderlecht öffentlich von Julien Duranville.
Bei Borussia Dortmund blieb der große Durchbruch aber seit der Verpflichtung im Januar 2023 aus. Immer wieder wurde der Youngster von Verletzungen gestoppt. Insgesamt verpasste der 20-Jährige in seinen ersten zweieinhalb BVB-Jahren mehr als 80 Pflichtspiele für Verein und Nationalmannschaft.
Statt zum nächsten Dortmunder Senkrechtstarter entwickelte sich der Belgier zunehmend zum Sorgenfall. Die Leihe zum FC Basel in der abgelaufenen Saison sollte zuletzt den erhofften Neustart bringen. Doch selbst in der Super League in der Schweiz blieb die große Explosion aus. In 16 Ligaspielen gelangen Duranville lediglich zwei Tore und eine Vorlage. Für einen ambitionierten Spieler seines Talents eindeutig zu wenig.
Interessenten aus Frankreich?
Intern sollen die Zweifel beim BVB schon seit Längerem immer größer geworden sein. Laut "Bild" gab es nicht nur wegen der Verletzungsprobleme Kritik. Auch Einsatz, Körpersprache und Haltung hätten die Verantwortlichen mehrfach enttäuscht.
Mittlerweile scheint die Trennung nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Vor allem Vereine aus Frankreich sollen sich aktuell intensiv mit Julien Duranville beschäftigen. Der zweimalige belgische A-Nationalspieler gilt trotz seiner schwierigen Jahre weiterhin als Perspektivspieler mit großem Potenzial. Allerdings offenbar nicht mehr bei Borussia Dortmund...































