Nach den Aufstiegsfeierlichkeiten geht beim FC Schalke 04 die Personalplanung für die Bundesliga in die heiße Phase. Sportvorstand Frank Baumann hat größere Spielräume als im letzten Jahr. Mit einem Leistungsträger sind die Gespräche offenbar schon fortgeschritten.
Wie die "WAZ" berichtet, haben die Kaderplaner auf Schalke bereits intensiv gearbeitet. Konkrete Spielerprofile wurden definiert, eine lange Wunschliste mit möglichen Neuzugängen liegt demnach in der Schublade.
Zeitgleich arbeiten Baumann und Co. daran, bestehende Leistungsträger aus der Aufstiegssaison an den Verein zu binden. Dem Bericht zufolge gibt es bei den Leihspielern Kevin Müller und Moussa Ndiaye weiterhin Bestrebungen, eine dauerhafte Lösung zu finden – trotz fehlender Kaufoption.
Ein Abschied von Stammkeeper Loris Karius soll derweil durch eine Vertragsverlängerung verhindert werden. Laut "WAZ" liegt bereits ein Angebot vor. Für dieses habe sich S04 "sehr, sehr gestreckt", wird Baumann von der Zeitung zitiert.
Aktuell ist der Torhüter noch bis 2027 an die Knappen gebunden. Seine jüngsten Leistungen sollen aber vor allem in Italien Interesse geweckt haben. "Sky" zufolge haben gleich drei Klubs aus der italienischen Serie A ihr Interesse am Torhüter hinterlegt.
FC Schalke 04 braucht Transferüberschuss
Dass mit Goalgetter Edin Dzeko ebenfalls Gespräche laufen, bestätigte Baumann schon unter der Woche.
Grundsätzlich hat sich die Situation bei den Königsblauen gegenüber dem letzten Sommer deutlich aufgehellt. "Wir können ganz anders agieren. Der große Verkaufsdruck wie im vergangenen Sommer ist nicht mehr da", so Baumann.
Der Sportchef darf dieses Jahr offenbar selbst auf dem Transfermarkt zuschlagen, noch bevor eigene Spieler abgegeben wurden. Unter dem Strich müsse zwar erneut ein Transferüberschuss von rund zwei Millionen Euro stehen. Doch Baumann hat Spielraum dazugewonnen.
"Vergangene Saison mussten wir verkaufen. Diesmal werden wir, was Spielerforderungen und Angebote für unsere Spieler betrifft, auch mal Nein sagen können", wird Baumann zitiert.
Es zeichne sich dennoch ab, dass Schalke im Sommer mehr Abgänge als Zugänge haben wird. Das ergebe sich allein aus der aktuellen Kadergröße.
Fix sind die Abschiede von Christopher Antwi-Adjei, Paul Pöpperl und Henning Matriciani. Die Leihspieler Mauro Zalazar, Martin Wasinski, Steve Noode und Ilyes Hamache haben ebenfalls keine Perspektive in Gelsenkirchen.





























