Beim 1:0-Auswärtssieg in Wolfsburg präsentierte sich der FC Bayern am 33. Bundesliga-Spieltag nicht von seiner besten Seite. Auch wenn es nach dem Champions-League-Frust für einen Dreier reichte, herrschte im Münchner Lager keine Zufriedenheit. Youngster Tom Bischof übte gar Kritik, die Coach Vincent Kompany jedoch umgehend konterte.
Speziell im ersten Durchgang hatte der FC Bayern den VfL Wolfsburg immer wieder zu Chancen eingeladen. Daran störte sich Tom Bischof im Interview bei "Sky".
"Ich glaube, die hätten fünf Tore machen können. Das war gar nicht gut von uns. Die ersten zehn Minuten fand ich nicht schlecht, da haben wir gesehen, wie wir uns Chancen erspielen können. Aber wir haben es dann einfach nicht weitergemacht. Die Abstände waren zu groß", monierte der 20-Jährige.
Über die defensive Anfälligkeit der vergangenen Wochen sagte Bischof: "Erst einmal ist es immer schlecht, wenn man so viele Chancen und Gegentore bekommt. [...] Wir machen einfach nicht mehr die kleinen Basics und dieses Gegenpressing direkt nach dem Ballverlust. Das fehlte uns in letzter Zeit. Das haben wir die ganze Saison über gemacht."
Ärger beim FC Bayern? "Der junge Spieler hat einen Fehler gemacht"
Bei seinem Trainer kamen Bischofs Aussagen allerdings gar nicht gut an. Vincent Kompany sah sich gezwungen, die Dinge zurechtzurücken. "Natürlich stimme ich ihm nicht zu. Der junge Spieler hat einen Fehler gemacht in diesem Interview", wurde der Belgier ungewohnt deutlich.
Denn: "Gegenpressing kannst du nicht 100-mal machen, wenn du einen schnellen Ballverlust hast. Das Problem ist nicht die Intention für das Gegenpressing, sonst würde ich das im Training schon sehen und sagen. Dann kannst du kein Spiel gewinnen. Es geht darum, dass man nicht immer das Gefühl haben muss, in den ersten zehn, 15 Minuten schon drei, vier Tore machen zu müssen. Wir haben zehn Minuten gut angefangen, dann aber ein bisschen unsere Geduld verloren. Dann wird es schwieriger."
Nach dem Seitenwechsel habe die Mannschaft aber eine Reaktion gezeigt und sich dafür belohnt.





























