Beim 1:0-Sieg des FC Bayern über den VfL Wolfsburg stand einmal mehr Youngster Jonas Urbig im Tor des Rekordmeisters. Der Schlussmann lieferte eine starke Leistung und hielt seinen Kasten sauber. Das wurde von Mitspielern und Experten honoriert.
So bekam Urbig nach dem Spiel ein Lob von seinen beiden Torhüter-Kollegen Sven Ulreich und Manuel Neuer: "Ulle kam direkt, Manu kam direkt und beide haben mir zu einem sehr guten Spiel gratuliert. Darüber habe ich mich sehr gefreut", erklärte Urbig.
Und nicht nur seine Mitspieler waren voll des Lobes ob der erneut bärenstarken Performance. TV-Experte Lothar Matthäus brachte Urbig sogar für die Weltmeisterschaft ins Spiel. Angesprochen auf das Lob des Rekordnationalspielers reagierte Urbig demütig.
"Erst einmal freue ich mich, dass Lothar da eine positive Meinung über mich hat. Grundsätzlich versuche ich von Woche zu Woche sehr hart zu trainieren und schaue nur von Tag zu Tag und Woche zu Woche. Die WM ist noch ein paar Wochen hin. Bis dahin haben wir noch ein Heimspiel gegen Köln und das Pokalfinale - leider nicht das Champions-League-Finale. Erst danach würde ich mir Gedanken machen."
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Sollte sich Bundestrainer Julian Nagelsmann tatsächlich für Urbig entscheiden, wäre der Youngster in jedem Falle erreichbar. "Ich gehe grundsätzlich gerne ans Telefon, egal wer anruft", sagte er mit einem Augenzwinkern.
Urbig designierter Neuer-Nachfolger beim FC Bayern
Urbig war vor knapp 1,5 Jahren nach München gewechselt und erhielt in dieser Saison einiges an Spielzeit. Neben 13 Einsätzen in der Bundesliga stand er auch drei Mal in der Champions League und zwei Mal im DFB-Pokal im Tor.
Der 22-Jährige wird beim FC Bayern als Nachfolger von Manuel Neuer gesehen. Sollte der Routinier seinen Vertrag noch einmal um ein weiteres Jahr verlängern, soll Urbig dem Vernehmen nach in der kommenden Spielzeit nicht nur die Nummer zwei sein, sondern auch regelmäßig zum Einsatz kommen.






























