Max Verstappen steht bei Red Bull noch bis 2028 unter Vertrag. Dass er so lange noch in der Formel 1 fährt, ist jedoch alles andere als gesichert - ebenso wie sein Verbleib beim Top-Team. Nun wird der Niederländer bei Ferrari ins Spiel gebracht.
Geht es nach dem ehemaligen Formel-1-Fahrer David Coulthard, würde Max Verstappen auch ein roter Overall stehen. Der 55-Jährige legte dem vierfachen Weltmeister im Podcast "Up to speed" nämlich einen Wechsel zu Ferrari nahe, sollte er sich für einen Abschied von Red Bull entscheiden. Bei Mercedes sieht er ihn indes nicht.
"Ich denke, dass Max eigentlich besser in die Welt von Ferrari passt als in die von Mercedes", so der Schotte.
Verstappen war zuletzt mit einem Wechsel zu den Silberpfeilen in Verbindung gebracht worden, in den GT3-Rennen auf dem Nürburgring fährt er in einem Mercedes. Doch im Team von Toto Wolff hat man mit Kimi Antonelli und George Russell aktuell zwei Fahrer unter Vertrag, die abliefern und auf Platz eins und zwei der WM-Wertung liegen - Grund für eine Veränderung gibt es auch mittelfristig nicht.
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"Ich weiß, dass sie dieses gute Verhältnis haben, und ich weiß, dass er bei den GT3-Rennen, an denen er teilnimmt, einen Mercedes fährt", führte Coulthard mit Blick auf Verstappen und Mercedes aus: "Aber die Freiheit, einfach Max zu sein, würde meiner Meinung nach besser zu Ferrari passen, denn dort würde man einfach auftauchen, schnell fahren, vermutlich die Rennen gewinnen und dann nach Hause fahren."
Ferrari setzt in 2026 erneut auf Charles Leclerc und Lewis Hamilton.

Schiff glaubt nicht an Verstappen-Abschied
Max Verstappen war unterdessen jüngst auch bei McLaren gehandelt worden, dort winkte Teamchef Zak Brown aber sofort ab. "Ich könnte mit unserer Fahreraufstellung nicht zufriedener sein", sagte der McLaren-Boss am Rande des Miami-GP von "Sky Sports" auf Nachfrage, ob man nach dem Personal-Coup um Renningenieur Gianpiero Lambiase nun auch noch Max Verstappen verpflichten wolle.
Ex-Rennfahrerin Naomi Schiff betonte derweil im "Up to speed"-Podcast, sie gehe gar nicht davon aus, dass der Niederländer Red Bull verlassen will. Nach den jüngsten Updates am Auto "geht es wieder aufwärts" bei Red Bull: "Und Max hat mehrfach gesagt, dass - wenn die Dinge bei Red Bull gut laufen - er nicht an einen Abschied denkt."





