Der Große Preis von Miami am Sonntag in der Formel 1 könnte zu einer gewaltigen Regenschlacht werden. Aber auch für den Samstag mit Sprintrennen und Qualifying gibt es inzwischen eine offizielle Wetter-Warnung der US-Behörden.
Der U.S. National Weather Service hat wenige Stunden vor dem Formelk-1-Gastspiel auf dem Miami International Autodrome eine Hitzewarnung für den südlichen Teil des Bundesstaates Florida herausgegeben. Von 5 Uhr morgens bis 19:15 Uhr Ortszeit sei im Freien Vorsicht geboten, heißt es.
Die Temperaturen könnten in der Spitze auf bis zu 35 Grad Celsius steigen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit seien die Belastungen für den Körper noch einmal höher.
Die Wetterbedinungen könnten "zu Hitzekrankheit und Hitzschlag bei Personen führen, die sich für längere Zeit ohne angemessene Kühlung, Hydration und Kleidung draußen aufhalten", so die Warnung der Behörde.
Besonders für geschwächte Personen sei das Wetter am Samstag eine gesundheitliche Gefahr, längere Pausen im Schatten seien unbedingt erforderlich.
Formel 1 droht Regenchaos am Rennsonntag
Auch für die Fahrer bahnt sich in Miami ein unangenehmer Arbeitstag an. Das Sprintrennen steigt am Samstag um 12 Uhr Ortszeit (18 Uhr MEZ) in der prallen Mittagssonne. Pünktlich zum Qualifying um 16 Uhr (22 Uhr MEZ) werden die höchsten Tagestemperaturen erwartet.
In der Nacht bahnt sich in Florida dann der große Wetterumschwung an. Statt sommerlicher Verhältnisse werden dann Regen, Gewitter und starker Wind erwartet.
Die Sorge bei der FIA ist groß. Womöglich muss sogar der Rennstart um 16 Uhr Ortszeit verschoben werden. Ein Sprecher erklärte, es liege bereits ein Notfallplan in der Schublade.
Was die Sache in diesem Jahr so prekär macht: Die Formel-1-Fahrer haben mit der neuen Auto-Generation noch keine Erfahrung im Regen gesammelt.
Schon 2025 gab es in Miami große Wetter-Sorgen. Damals gab die FIA vorsorglich ein Evakuierungsprotokoll heraus.
Der Worst Case trat letztlich jedoch nicht ein. Das Rennen konnte wie geplant beendet werden.




