Beim Formel-1-Grand-Prix in Miami hat sich Lewis Hamilton offenbar zu einer rüden Geste hinreißen lassen. Diese blieb jedoch den Zuschauern verborgen und zog auch im Nachhinein keine Strafe nach sich. Zum Unverständnis eines Teamkollegen von Max Verstappen.
Daniel Juncadella wird beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (16.5 live bei NITRO und auf RTL+) gemeinsam mit Max Verstappen um den Sieg kämpfen. Der Spanier schnupperte vor knapp zehn Jahren Formel-1-Luft als Reservefahrer von Force India, schaffte den Sprung in die Königsklasse des Motorsports jedoch nie.
Mittlerweile fährt er unter anderem die World Endurance Championship. Dort ließ er sich sich beim finalen Rennen 2025 zum Zeigen des Mittelfingers gegen seinen Rivalen Augusto Farfus hinreißen. Für sein "rüdes, respektloses und unangemessenes Verhalten" wurde er mit einer Strafe von 5000 Euro belegt.
Dass Lewis Hamilton für die selbe Geste nun ungestraft davon kommt, bringt Juncadella auf die Palme. In einem Beitrag in den sozialen Medien schrieb Juncadella: "Ich gehe also davon aus, dass es keine Geldstrafe gab, oder? Die Doppelmoral der FIA, sie enttäuscht nie."
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Auf den Einwand, dass die Geste von Hamilton keine große Sache gewesen sei, fügte er hinzu: "Ich finde es nicht richtig, dass er das getan hat. Aber man hätte ihm eine Geldstrafe von 2.000 Euro auferlegen sollen, genau wie bei mir."
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Formel 1: Hamilton nach Crash mit Colapinto sauer
Auslöser des Ganzen war offenbar eine Kollision zwischen Hamilton und Alpine-Fahrer Franco Colapinto in Runde eins. Wie "PlanetF1.com" berichtet, sieht man in unveröffentlichtem Filmmaterial, wie Hamilton seine rechte Hand vom Lenkrad nahm und den Mittelfinger zeigte, als er Colapinto auf der Gegengeraden passierte.
Hamilton, der schließlich einen Platz vor Colapinto auf Rang sechs ins Ziel kam, schätzte nach dem Rennen, dass der Schaden an seinem Auto ihn ungefähr 0,5 Sekunden pro Runde gekostet habe.






