Kurz vor Rennende leistet sich Charles Leclerc in Miami einen Fahrfehler und demoliert seinen Ferrari. Ins Ziel schleppt sich der Monegasse trotzdem. Die Rechnung dafür bekommt er nach dem Grand Prix serviert.
Auf den wortwörtlich letzten Kilometern ist Ferrari-Star Charles Leclerc noch zu einem der größten Verlierer des Formel-1-Rennens in Miami geworden.
Unmittelbar nach Rennende kündigten die Regelhüter eine Untersuchung gegen den Monegassen an. Das Resultat: Eine 20-Sekunden-Strafe. Statt Platz sechs musste sich der Scuderia-Pilot mit Rang acht zufrieden geben. Das war, wie er hinterher zugab, einzig und allein sein Fehler.
Leclerc schmeißt Formel-1-Rennen in Miami "in den Müll"
"In nur vier Kurven habe ich ein sehr starkes Rennen in den Müll geworfen", gab er frustriert zu Protokoll. "Ich bin absolut frustriert. Das war absolut mein Fehler", rechnete Leclerc mit sich selbst ab.
Leclerc hatte in der letzten Runde des Rennens die Kontrolle über seinen SF26 verloren und in Kurve drei nach einem Dreher die Wand touchiert. Mit einem beschädigten Wagen schleppte er sich zwar ins Ziel, verließ dabei aber mehrmals die Strecke. Das Verlassen der Strecke sowie das Fahren seines nicht mehr sicheren Autos führte letztlich zur 20-Sekunden-Strafe.
Leclerc "konnte nicht mehr wirklich lenken"
"Mein Auto war nicht in bestem Zustand, aber für die Linkskurven war es okay. In Rechtskurven lief es mit meinem Auto nicht ganz so gut. Das Auto war einigermaßen okay, ich konnte zumindest noch durchfahren", schilderte Leclerc hinterher seine Sicht der Dinge.
Der Schaden an seinem Ferrari sei dennoch "signifikant" gewesen, meinte er. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich einen Platten hatte. Wahrscheinlich war auch die Aufhängung beschädigt. Ich konnte nicht mehr wirklich lenken", sagte der Monegasse, der von sich selbst enttäuscht war: "Das geht komplett auf meine Kappe und war mein Fehler."




