In der Formel 1 beginnt bereits die Silly Season, die Jagd nach freien oder möglichen Cockpits ist schon jetzt eröffnet. Einem F1-Insider zufolge sollen am Rande des Großen Preises von Miami gleich mehrere Gespräche geführt worden sein.
"Mehrere" Manager sondieren bereits jetzt aktiv den Markt, berichtet Formel-1-Insider und "F1.com"-Reporter Lawrence Barretto.
Am Rande des Großen Preises von Miami seien die Vertreter einiger Rennfahrer in den Motorhomes der Teams zu Besuch gewesen, um "informelle Gesprächen" zu führen. Das Ziel: Herausfinden, ob womöglich bald schon eines der begehrten Cockpits in der Königsklasse frei wird. Vor allem Red-Bull-Ersatzfahrer Yuki Tsunoda sucht nach einem Weg zurück in die Startaufstellung. Mindestens ein Team soll Interesse am Japaner haben, heißt es in dem Bericht.
Auch trotz des Einstiegs von Cadillac sind die Plätze in der Formel 1 rar gesät, anders als im vergangenen Jahr gab es in dieser Saison noch keinerlei Wechsel im Fahrerfeld.
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Williams-Duo mit Exit-Optionen?
Während um den vierfachen Weltmeister Max Verstappen immer wieder die Frage kreist, ob er seinen Vertrag bis 2028 bei Red Bull erfüllt, wird sich "womöglich in der Sommerpause" bei Altmeister Fernando Alonso entscheiden, ob er nochmal eine Saison dranhängt. Wenn nicht, muss bei Aston Martin ein Cockpit neu besetzt werden.

Laut Barretto könnte zudem bei Alpine ein Platz frei werden, sollte Franco Colapinto den jüngst in Miami gezeigten Aufwärtstrend (Platz sieben) nicht dauerhaft bestätigen können. Schon im vergangenen Jahr stand der Argentinier mächtig unter Druck.
Auch bei Williams könnte es Bewegung geben: So sollen Carlos Sainz und Alex Albon zwar Mehrjahresverträge besitzen, diese könnten laut dem Bericht aber Exit-Optionen enthalten, sollten Leistungsziele nicht erreicht werden. Heißt: Sollte der britische Rennstall weiter straucheln, "könnten sie durchaus ihre Optionen abwägen", so Barretto.





