Formel-1-Routinier Fernando Alonso hat nach einem enttäuschenden Wochenende beim Miami Grand Prix ein zentrales Problem bei Aston Martin ausgemacht.
Der zweimalige Weltmeister fordert, dass insbesondere die Schwierigkeiten mit dem Getriebe vor dem nächsten Rennen in Kanada dringend behoben werden.
Alonso, der in Miami nur von Startplatz 17 ins Rennen gegangen war und am Ende mit Rang 15 sein bislang bestes Saisonergebnis einfuhr, zeigte sich mit der Zuverlässigkeit seines Boliden grundsätzlich zufrieden. Allerdings habe das Getriebe über das gesamte Wochenende hinweg Probleme bereitet.
"Es gab ehrlich gesagt keine Probleme mit dem Motor, eher mit dem Getriebe das ganze Wochenende über. Ich weiß nicht, ob es an der Elektronik lag, aber es war sehr seltsam beim Runter- und Hochschalten, nicht wirklich gut kontrollierbar", erklärte Alonso gegenüber mehreren Medien.
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Mit Blick auf den anstehenden Großen Preis von Kanada betonte der Spanier die Dringlichkeit: Gerade die vielen harten Bremszonen auf dem Circuit Gilles Villeneuve würden die Schwächen zusätzlich offenlegen. "Das ist die Priorität Nummer eins für Kanada. Wir müssen das Verhalten des Getriebes verbessern. In Sachen Fahrbarkeit werden wir sicher einen Schritt machen, bei der Performance aber noch nicht", so Alonso.
Duell mit Perez sorgt für Abwechslung
Klar ist allerdings: Auch mit gelösten Getriebe-Problemen wird Aston Martin in Kanada nicht wirklich konkurrenzfähig sein. Neben den Neulingen des Cadillac F1 Team ist Aston Martin in dieser Saison das einzige Team ohne einen einzigen Punkt.
Eine schwierige Phase für Alonso und Co. "Wir müssen als Team zusammenhalten", forderte der Spanier deshalb.
Für etwas Abwechslung sorgte während des Rennens in Miami immerhin ein Duell mit Sergio Pérez, das Alonso sichtlich genoss. Er habe versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Am Ende kam er als 15. ins Ziel – immerhin vor seinem Teamkollegen und beiden Cadillac-Boliden.




