Der VfB Stuttgart steht in sportlicher wie finanzieller Hinsicht vor dem nächsten großen Schritt. Nach der sensationellen Vizemeisterschaft 2024 und dem Triumph im DFB-Pokal 2025 könnten die Schwaben an den finalen zwei Bundesliga-Wochenende die erneute Champions-League-Qualifikation klarmachen. Für die Kaderkosten beim VfB hätte das weitreichende Konsequenzen.
Aktuell rangiert der VfB Stuttgart auf Tabellenplatz fünf, was nach derzeitigem Stand nicht für die Königsklasse reichen würde. Am Samstagnachmittag (ab 15:30 Uhr) kann im direkten Duell mit dem Vierten Bayer Leverkusen aber der Platztausch erfolgen und eine Woche später in Frankfurt die Champions-League-Quali perfekt gemacht werden.
In finanzieller Hinsicht hätte der Einzug in den größten europäischen Vereinswettbewerb immense Folgen auf allen Ebenen.
Wie der "kicker" jüngst berichtete, liegt der aktuelle Lizenzspieler-Etat des VfB bei rund 85 Millionen Euro. Damit bewegen sich die Stuttgarter laut dem Fachmagazin auf Rang sieben oder acht der teuersten Bundesliga-Kader.
Mehreinnahmen bedeuten neue Spielräume
Sollte die Champions-League-Qualifikation gelingen und zusätzlich der Pokalsieg gegen den FC Bayern eingefahren werden, könnten die Kaderkosten im kommenden Jahr erstmals auf rund 100 Millionen Euro steigen. Das läge an leistungsbezogenen Bonuszahlungen und steigenden Gehaltsstrukturen, die der Königsklassen-Qualifikation nachfolgen würden.
Sportlicher Erfolg kostet sehr viel Geld, bringt den Schwaben aber gleichzeitig enorme Einnahmen ein. Vor allem die Champions League würde dem VfB finanziell weitere Möglichkeiten eröffnen.
Die Startgelder, TV-Erlöse und zusätzlichen Vermarktungseinnahmen aus der Champions League würden die höheren Ausgaben deutlich abfedern und dem Klub neue Spielräume auf dem Transfermarkt verschaffen, um die Mannschaft noch weiter zu verbessern.
Mit einem möglichen 100-Millionen-Euro-Kader würde der VfB endgültig Anschluss an die finanzstärkeren Bundesliga-Klubs halten und seinen Status als ambitionierter Europapokal-Teilnehmer untermauern. Regelmäßig über dieser 100-Millionen-Grenze lagen in den letzten Jahren Schätzungen zufolge nur der FC Bayern und Borussia Dortmund.






























