Der FC Bayern bittet Paris Saint-Germain in der Champions League am Mittwochabend zum Halbfinal-Rückspiel. Lothar Matthäus erwartet dann einen Joker aus dem ersten Aufeinandertreffen zurück in der Startelf.
"Was die Aufstellung angeht, würde ich nie auf Konrad Laimer verzichten, denn auf ihn war immer Verlass. Deswegen hat es mich gewundert, dass er in Paris nicht von Anfang an gespielt hat", schrieb der TV-Experte in seiner "Sky"-Kolumne.
Trainer Vincent Kompany hatte bei der 4:5-Pleite des FC Bayern in der Vorwoche zunächst auf Alphonso Davies sowie Josip Stanisic auf den Außenverteidiger-Positionen gesetzt. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam dann Laimer für Davies in die Partie.
"Laimer und Dayot Upamecano sind von ihrer Zweikampfstärke und Körpersprache her Spieler, die eine Mannschaft braucht. Ich gehe davon aus, dass Laimer rechts beginnt und Alphonso Davies links", meinte Matthäus.
Für den Rekord-Nationalspieler sind beim FC Bayern im defensiven Mittelfeld Joshua Kimmich sowie Aleksandar Pavlovic gesetzt.
"Davor wird wieder Jamal Musiala beginnen. Bayern muss einen Rückstand aufholen, da ist Musiala der kreativere Spieler als Leon Goretzka. Er hat gegen Heidenheim zwei Tore nach Standards erzielt, ich glaube aber, dass er gegen PSG von der Bank aus kommen wird. Mit seiner Qualität und seiner Dynamik kann er für neue Impulse sorgen", skizzierte Matthäus seine Wunschaufstellung für das Halbfinal-Rückspiel gegen PSG.
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Matthäus: FC Bayern muss PSG-Schwächen nutzen
Vor einer Woche lieferten sich der FC Bayern und der Titelverteidiger in Paris ein Champions-League-Spektakel.
"Im Hinspiel haben beide Teams ihre Stärken in der Offensive gezeigt, aber PSG hat auch Schwächen in der Defensive offenbart. Diese Schwächen muss Bayern ausnutzen", analysierte Matthäus.
Für den 65-Jährigen kommt es taktisch auf den richtigen Mix an. "Bayern hat gegen Heidenheim drei Treffer kassiert, Paris hat gegen Lorient zwei Gegentore bekommen. Es wird wichtig sein, sich nicht nur auf die Offensive zu verlassen, sondern auch konsequent gegen den Ball zu arbeiten", hielt Matthäus fest.




















