Die sportliche Zukunft von Mitchell Weiser bei Werder Bremen ist noch immer ungewiss. Zuletzt verdichteten sich bereits die Anzeichen, dass die größtenteils erfolgreiche Zeit des Rechtsverteidigers an der Weser zu Ende gehen könnte. Nach einem erneuten Vertragsgipfel ist eine Einigung nämlich weiterhin nicht in Sicht.
Über Jahre hinweg war der 32-Jährige einer der Schlüsselspieler bei Werder Bremen. Er hatte als Stammspieler maßgeblichen Anteil am Bundesliga-Aufstieg 2022 und daran, dass sich der Klub in der ersten Liga wieder etablierte.
Doch dann folgte im vergangenen Sommer der herbe Rückschlag: Ein Kreuzbandriss in der Vorbereitung setzt Weiser seit Juli außer Gefecht. Auch für die letzten beiden Spiele ist eine Rückkehr in den SVW-Kader äußerst unwahrscheinlich.
Parallel dazu laufen die Gespräche über seine Zukunft, bislang allerdings ohne Durchbruch. Nach "Bild"-Informationen trafen sich Klub und Spieler nach der 1:3-Niederlage in Augsburg erneut zu Verhandlungen.
Spielt Weiser nie wieder für Werder Bremen?
Die Positionen sollen jedoch weiterhin weit auseinanderliegen: Während Werder eine Verlängerung zu reduzierten Bezügen anstrebt, hat Weiser offenbar auch weiterhin ganz andere Vorstellungen. Schon Gespräche im April verliefen ergebnislos, auch jetzt deutet wenig auf eine schnelle Einigung hin. Ende Juni wäre der Rechtsverteidiger vereinslos.
Am vergangenen Wochenende hatte Weiser mit deutlicher Kritik an der Klubführung für Unruhe gesorgt. "Die eine oder andere Entscheidung war fahrlässig", hatte er am "DAZN"-Mikrofon erklärt. Die Wogen konnten zwar in einem persönlichen Austausch geglättet werden, doch die sportliche und vertragliche Unsicherheit bleibt bestehen.
Aktuell steht Weiser noch nicht einmal im Mannschaftstraining. Damit wächst die Wahrscheinlichkeit, dass sein letzter Einsatz im Werder-Trikot bereits weit hinter ihm liegt, nämlich beim 4:1-Erfolg in Heidenheim am letzten Spieltag der vergangenen Saison.



























