Formel-1-Altmeister Fernando Alonso hat sich mit Blick auf ein mögliches Ende seiner Karriere in der Motorsport-Königsklasse klar positioniert.
"Ich liebe das, was ich tue. Ich liebe den Rennsport. Mein erstes Rennen bin ich mit drei Jahren gefahren, und jetzt bin ich 44 – das heißt, ich sitze seit 41 Jahren hinter dem Steuer. Wenn ich also irgendwann aufhören muss, wird das eine sehr schwere Entscheidung sein, die mir schwerfallen wird", sagte der zweimalige Formel-1-Weltmeister in einem Interview mit dem Automobile Club de Monaco.
Und wann kehrt er der Formel 1 den Rücken? "Die Zeit wird es zeigen", betonte Alonso. "Ich werde es spüren. Im Moment habe ich nicht das Gefühl, dass es schon so weit ist. Ich fühle mich wettbewerbsfähig, ich bin motiviert, ich bin glücklich, wenn ich fahre. Also, ja, hoffentlich ist es nicht die letzte Saison."
Alonsos Vertrag bei Aston Martin ist nur bis zum Ende des Jahres datiert. Es gilt allerdings als unwahrscheinlich, dass der Rennstall den Routinier vor die Tür setzen würde, sollte er weiterfahren wollen.
Formel 1: Droht Aston Martin eine "Horror-Show"?
In der jüngeren Vergangenheit hatte Alonso zwar selbst das eine oder andere Mal ein Karriereende angedeutet. Auch Aston Martins schwache Performance in den bisherigen drei Saisonrennen könnte ihn jedoch zum Umdenken bewogen haben.
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Bislang stehen Alonso und Teamkollege Lance Stroll noch ohne WM-Punkte da. Für Unruhe sorgen zudem die Spekulationen um Teamchef Adrian Newey sowie eine Verpflichtung von Jonathan Wheatley nach seinem Blitz-Abschied von Audi.
"Sky Sports"-Experte Martin Brundle prophezeite Alonso und Co. eine bis mindestens Saisonende anhaltende "Horror-Show" in der Formel 1.
"Natürlich werden sie sich bis zu einem gewissen Grad verbessern, aber ihnen fehlen drei, vier Sekunden. Das ist wie eine andere Kategorie, in der sie im Moment verglichen mit den Spitzenteams fahren", so der frühere Rennfahrer.




