Heidenheims Trainer-Legende Frank Schmidt hat erstmals angedeutet, dass er den FCH nach dem Ende seines aktuellen Vertrags verlassen könnte. Sollte es so kommen, wäre im Sommer 2027 Schluss.
Im kommenden Sommer wird Frank Schmidt seine 19. Saison als Cheftrainer des 1. FC Heidenheim hinter sich haben. Im Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" deutete der 52-Jährige nun erstmals an, dass womöglich nur noch ein weiteres Jahr an der Seitenlinie folgen wird.
"Ich werde bald in meiner 20. Saison am Stück beim FCH sein, was mein mutmaßlich letztes Jahr als Trainer in Heidenheim ist", ließ Schmidt durchblicken, dass er seinen Vertrag wohl nicht noch einmal verlängern wird.
In den letzten Jahren habe er seinen Vertrag bei seinem Herzensverein stets vorzeitig verlängert. "So habe ich mich jetzt aber nicht gefühlt", begründete er seine ausgebliebene Unterschrift. "Es wäre nicht fair von mir gewesen, das Angebot anzunehmen und mir persönlich Sicherheit zu verschaffen."
Schmidt ist "keiner, der wegläuft"
Dass Schmidt schon im Sommer 2026 die Reißleine zieht, ist - unabhängig vom sportlichen Abschneiden des Klubs - jedoch kein Thema.
"Wenn die Unterstützung vorhanden ist, bin ich keiner, der wegläuft. Weder im Erfolgsfall – was ich hätte tun können, um den nächsten Schritt zu gehen – noch in der aktuellen Situation", so Schmidt. "Ich habe den Antrieb, kommende Saison in meinem 20. und letzten Vertragsjahr etwas Gutes zu schaffen – was auch immer das dann sein mag."
Schon vor rund vier Wochen hatte der 52-Jährige versichert, seinen Vertrag erfüllen zu wollen. Damals hatte Schmidt unmissverständlich erklärt: "Ich kann hier und heute sagen, dass ich meinen Vertrag erfüllen werde und beim FCH bleibe."
In den letzten Jahren, so Schmidt weiter, habe es durchaus Momente gegeben, in denen er darüber nachdachte, hinzuschmeißen. "Natürlich habe ich auch mal darüber nachgedacht, aufzuhören. Wenn die sportlichen Ergebnisse fehlen, wäre es komisch, sich nicht selbst zu hinterfragen." Weil er stets die Rückendeckung des Vereins spürte, sei er aber geblieben.





























