Jadon Sancho könnte im kommenden Sommer zum dritten Mal zum BVB wechseln, der Revierklub bestätigte entsprechende Überlegungen zuletzt. Doch offenbar gibt es in der Chefetage nicht nur Befürworter der spektakulären Rückholaktion.
Bei Borussia Dortmund wird eine mögliche Verpflichtung von Flügelstürmer Jadon Sancho "intensiv" diskutiert, berichtet "Bild". Demnach gebe es in der Führungsriege des BVB längst nicht nur Fürsprecher des 26-Jährigen, sondern auch Zweifler. Sie sollen einem abermaligen Engagement des Engländers kritisch und sogar negativ gegenüberstehen.
Einer der Knackpunkte ist demnach, dass Sancho in Sachen Disziplin nicht den Ansprüchen des aktuellen Bundesliga-Zweiten entsprechen könnte. Bereits in seiner ersten Zeit bei Schwarz-Gelb (2017 bis 2021) hatte der Tempo-Dribbler hier und da für Negativ-Schlagzeilen gesorgt, etwa durch Verspätungen.
Außerdem sei einigen beim BVB unklar, ob Sancho tatsächlich ins Spielsystem von Cheftrainer Niko Kovac passt, der zuletzt ohne echte Flügelstürmer auflaufen ließ. Zwar sollen die Positionen auf den offensiven Außen auch künftig im Kader abgedeckt werden. Um unter dem 54-Jährigen eingesetzt zu werden, müsste der einstige Publikumsliebling wohl aber sein Defensivverhalten verbessern.
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BVB diskutiert angeblich schon das Sancho-Gehalt
Zu guter Letzt bestünden Zweifel, ob der 23-fache Nationalspieler Englands überhaupt noch einmal auf sein einstiges Niveau kommen kann. Denn: Seit seinem ersten Abschied vom BVB im Sommer 2021 hatte Jadon Sancho nicht mehr an seine überragenden Leistungen anknüpfen können. Schon bei seinem Leih-Intermezzo in der Rückrunde der Saison 2023/24 waren die ganz großen Glanz-Momente seltener geworden.
Laut "Bild" sei ohnehin ein anderer Punkt die wohl größte Hürde: das Finanzielle. Für den BVB komme ein Deal, obgleich Sancho nach Ablauf seines Vertrags bei Manchester United ablösefrei zu haben wäre, nur dann zustande, wenn er beim Gehalt große Abstriche machen würde. Dem Bericht zufolge denkt man in Dortmund darüber nach, Sancho ein Grundgehalt von fünf bis sechs Millionen Euro anzubieten, leistungsbedingt könnte er dazuverdienen.

Dass sich der BVB mit einer Verpflichtung beschäftigt, hatte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken derweil bereits bestätigt. "Wir beschäftigen uns derzeit mit sehr vielen Spielern und durchleuchten sie. Wir prüfen, ob sie uns besser machen können. Das machen wir auch bei Jadon", erklärte der 49-Jährige in der "Sport Bild".






























