Beim FC Bayern könnte es im kommenden Sommer Veränderungen in der Kader-Zusammenstellung geben. Durchaus überraschend sollen sich die Münchner angeblich gesprächsbereit zeigen, sollte ein Angebot für Innenverteidiger Hiroki Ito eintreffen.
Abwehrspieler Hiroki Ito zählt nach Angaben von Reporter Christian Falk zu den möglichen Verkaufskandidaten beim FC Bayern. Zwar bringe der Japaner grundsätzlich die Qualität mit, um sich beim deutschen Rekordmeister durchzusetzen, eine wichtige Rolle spiele aber auch der finanzielle Aspekt, heißt es beim Portal "cfbayerninsider".
Sollte etwa konkretes Interesse aus der zahlungsstarken englischen Premier League an Ito aufkommen, würde man beim FC Bayern nicht sofort abblocken, sondern Gesprächsbereitschaft signalisieren. Wie viel ein Interessent für den 26-Jährigen zahlen müsste, geht aus dem Bericht indes nicht hervor.
Aber: Für den Japaner dürfte der deutsche Rekordmeister sicher mehr als die 23,5 Millionen Euro Ablöse fordern, die man selbst im Sommer 2024 an den VfB Stuttgart gezahlt hatte. Nur so könnte der gewünschte Transfer-Überschuss erzielt werden.
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Ein möglicher Abschied von Hiroki Ito hänge demnach auch mit der jüngsten Entwicklung bei Min-jae Kim zusammen. Der Südkoreaner, der sich wie Ito in dieser Saison hinter dem Stamm-Duo Dayot Upamecano und Jonathan Tah anstellen muss, soll zuletzt keine Wechselbereitschaft signalisiert haben.
Sollte Kim in den nächsten Wochen doch noch auf die Bayern-Bosse zugehen und einen Wechselwunsch hinterlegen, würden die Kaderplaner laut Falk auch in diesem Fall Grünes Licht geben. Bleibt Kim, wäre ein Ito-Abgang wohl auffangbar.
Hiroki Ito kommt seit seinem Wechsel zum FC Bayern erst auf 27 Pflichtspiele, immer wieder war der 23-fache Nationalspieler von schweren Verletzungen zurückgeworfen worden. In der laufenden Spielzeit fehlte er zunächst aufgrund eines Mittelfußbruches, dann zog er sich einen Muskelfaserriss zu. In der Bundesliga konnte er zuletzt zweimal in Folge wieder über einen längeren Zeitraum eingesetzt werden, darunter auch beim 4:2-Sieg gegen seinen Ex-Klub VfB Stuttgart.
































