Mit einem 1:0-Sieg gegen Celta Vigo machte der FC Barcelona am Mittwochabend einen riesigen Schritt Richtung Gewinn der spanischen Meisterschaft. Das goldene Tor erzielte Lamine Yamal per Elfmeter. Nun ist klar, der Strafstoß war ein folgenschwerer, selbst ein WM-Aus des Superstars ist nicht ausgeschlossen.
Beim 1:0 gegen Celta Vigo erzielte Lamine Yamal am Mittwoch in der 40. Minute per Foulelfmeter das einzige Tor des Abends. Unmittelbar danach fasste sich der 18-Jährige allerdings an den linken Oberschenkel, ging zu Boden und signalisierte, dass ein Wechsel notwendig sei. Trainer Hansi Flick reagierte, nahm Yamal vom Rasen und brachte den schwedischen Youngster Roony Bardghji.
Am Donnerstag verkündete Barca dann die bittere Diagnose.
FC Barcelona auch gegen Real Madrid ohne Lamine Yamal
"Die durchgeführten Tests haben bestätigt, dass sich Lamine Yamal eine Verletzung des hinteren Oberschenkelmuskels in seinem linken Bein (Biceps femoris) zugezogen hat", heißt es in einer offiziellen Mitteilung der Katalanen. Und weiter: "Der Spieler wird einen konservativen Behandlungsplan befolgen. Lamine Yamal wird den Rest der Saison pausieren, und er wird voraussichtlich für die Weltmeisterschaft zur Verfügung stehen."
In den kommenden sechs Ligaspielen, darunter dem wichtigen Vergleich mit Real Madrid am 10. Mai, wird Lamine Yamal Barcelona somit auf jeden Fall fehlen. Dass die Blaugrana ihren satten Vorsprung von neun Zählern dennoch ins Ziel bringen, ist zu erwarten. Bitter ist hingegen, dass die WM-Teilnahme zumindest nicht gesichert ist.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steigt ab dem 11. Juni in den USA, Mexiko und Kanada. Spanien zählt zu den Mitfavoriten auf den Titel, ein Ausfall von Lamine Yamal wäre allerdings fraglos eine große Schwächung für die Furia Roja. In Spanien werden in den kommenden Wochen somit ganz bestimmt zahlreiche Daumen gedrückt, dass die "konservative Behandlung" gut anschlägt.

































