Weil sich Yanik Engelhardt von Borussia Mönchengladbach am Sonntagabend in letzter Minute ein plumpes Foul im Strafraum leistete, blieb der erhoffte Befreiungsschlag der Fohlen in der Bundesliga gegen den FSV Mainz 05 auf. Das 1:1-Unentschieden hat die Lage des Traditionsklubs im Abstiegskampf nicht wirklich verbessert. Der Keller-Krimi gegen den VfL Wolfsburg könnte ein Endspiel für Cheftrainer Eugen Polanski werden.
Wie "Sky" am Donnerstag berichtet, könnte Gladbach in der kommenden Woche zum zweiten Mal in der laufenden Bundesliga-Spielzeit die Trainer-Reißleine ziehen. Den Informationen des Pay-TV-Senders zufolge ist eine Trennung von Eugen Polanski, der erst im September 2025 das Amt von Gerardo Seoane übernommen hatte, nicht ausgeschlossen.
Sollten die Fohlen, die aktuell in der Bundesliga auf dem 13. Rang mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz stehen, das Kellerduell beim VfL Wolfsburg am Samstag (15:30 Uhr) nicht für sich entscheiden, sei eine vorzeitige Trennung von dem ehemaligen Mittelfeldspieler "ein mögliches Szenario", so "Sky". Doch selbst bei einem Sieg könnten die Tage von Polanski bald gezählt sein.
Polanski-Verbleib in Gladbach "eher unwahrscheinlich"
Dass der im November 2025 mit einem langfristigen Arbeitspapier ausgestattete Übungsleiter auch in der neuen Saison an der Seitenlinie im Borussia-Park stehen wird, ist demnach "eher unwahrscheinlich" - selbst wenn der Traditionsklub den Klassenerhalt unter dem 40-Jährigen packen sollte. Man sei mit der Entwicklung des Teams unter Polanski nicht zufrieden, heißt es.
Nach dem Last-Minute-Remis gegen den 1. FSV Mainz 05, bei dem der Ausgleich erst in der 98. Minute fiel, stärkte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder dem Coach zwar demonstrativ den Rücken, fand für die mittelfristige Zukunft aber trotzdem klare Worte. "Eugen ist unser Trainer. Und Eugen wird uns über den Strich führen. Er ist der Letzte, der nicht mit Borussia erfolgreich sein will", stellte er bei "DAZN" unmissverständlich klar.
Trotz des späten Rückschlags gegen die Mainzer beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz weiterhin fünf Punkte. Ein Polster, das angesichts der jüngsten Leistungen des VfL aber nicht wirklich beruhigend wirkt.






























