Der FC Bayern hat mit der Verpflichtung von Trainer Vincent Kompany ein goldenes Händchen bewiesen. Ehrenpräsident Uli Hoeneß war laut eigener Aussage schnell vom Belgier überzeugt.
Ob Xabi Alonso, Ralf Rangnick oder Roberto De Zerbi - viele Trainer wurden im Frühjahr 2024 rund um den FC Bayern gehandelt. Letztlich wurde Vincent Kompany der Nachfolger von Thomas Tuchel in München.
"Als wir Vincent verpflichtet haben, haben ja alle gedacht: Wie soll einer, der von einem Absteiger aus England kommt, die Bayern führen? Das haben ihm ja viele nicht zugetraut", erinnerte Uli Hoeneß nun gegenüber "Bild".
Kompany, zuvor beim FC Burnley, ist beim FC Bayern längst voll eingeschlagen. Am Sonntag feierte der Belgier seine zweite Deutsche Meisterschaft. Im DFB-Pokal sowie in der Champions League steht seine Mannschaft im Halbfinale. Das Triple ist möglich.
Hoeneß war laut eigener Aussage schnell von Kompany überzeugt. "Wir haben uns im Käfer mit Vincent, seinem Vater, Herbert Hainer, Max Eberl und Christoph Freund zum Essen getroffen. Nach einer halben Stunde habe ich Max unter dem Tisch am Knie gepackt und den Daumen hochgemacht. Da wusste ich und habe gespürt, dass es gut wird und Vincent der richtige Mann für uns ist", meinte Münchens Ehrenpräsident.
FC Bayern verlängert vorzeitig mit Kompany
Der 74-Jährige ist vor allem von Kompanys Arbeitsmoral überzeugt. Der Belgier sei "jeden Morgen um 7.30 Uhr hier und abends einer der Letzten. Man sieht, dass er einfach Spaß hat, und er hat auch nie angefangen zu jammern, wenn ein Spieler mal verletzt war. Er hat hier jeden einzelnen Spieler besser gemacht. Auch Harry Kane, und das ist die eigentliche Kunst", schwärmte Hoeneß.
Im vergangenen Oktober hatte der FC Bayern den ursprünglich bis 2027 datierten Vertrag mit Kompany vorzeitig bis 2029 verlängert. Für Hoeneß und Co. steht fest: Der 40-Jährige soll noch lange an der Säbener Straße arbeiten.































