Die ganz große Trendwende ist bei Eintracht Frankfurt in der Rückrunde ausgeblieben. An Trainer Albert Riera regt sich deshalb leise Kritik. SGE-Präsident Mathias Beck hat dem Spanier nun demonstrativ den Rücken gestärkt.
"Wir müssen immer sehen, woher wir kommen, und das Team hat zuletzt eine aufsteigende Tendenz gezeigt. Albert Riera hat das Team stabilisiert in sehr kurzer Zeit. Das ist eine beachtliche Leistung", konstatierte Beck gegenüber der "Bild".
Riera hatte den Trainerjob bei Eintracht Frankfurt im Februar übernommen, nachdem man sich dort von Dino Toppmöller getrennt hatte. Seinem Vorgänger war vor allem die anfällige Defensive zum Verhängnis geworden.
Unter Riera blieben denkwürdige Pleiten aus, wie es sie in der Hinrunde zahlreich gegeben hatte. Die Formkurve der Mannschaft zeigte sich aber weiter unbeständig. Durch emotionale Äußerungen hinterließ auch der Coach jüngst mitunter ratlose oder überraschte Gesichter.
Mit 15 Punkten aus neun Spielen ist seine Bilanz keineswegs schlecht. Mehr als die Conference League scheint in dieser Saison für Eintracht Frankfurt aus eigener Kraft aber nicht mehr möglich.
Eintracht Frankfurt will wieder nach Europa
Beck beteuerte nun, dass man die Saison am Main dennoch nicht austrudeln lasse. "Niemand hat die Saison abgeschrieben. Wir sind auf dem siebten Platz – was für Eintracht Frankfurt bei allen Ambitionen kein schlechtes Ergebnis wäre", stellte er klar.
"Ganz im Gegenteil! Wir alle lieben die europäischen Nächte und wir wollen uns für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren. Dafür lohnt es sich zu kämpfen – das weiß in Frankfurt jeder", gab der Präsident die Richtung vor.
Wohin die Reise in Europa gehen könnte, liegt letztlich auch am Ausgang des DFB-Pokals und der Frage, ob der FC Bayern und der SC Freiburg internationale Titel einfahren. Dadurch könnte sich die Zuteilung der internationalen Startplätze für die Bundesliga noch gravierend ändern.
Allzu sehr will man bei den Hessen aber nicht über die zahlreichen Szenarien nachdenken. "Wir sind gut beraten, erst einmal auf uns zu schauen und das Bestmögliche zu erreichen", mahnte Beck. "Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und uns alle zusammen darauf fokussieren, einen Saisonendspurt der Marke Eintracht Frankfurt hinzulegen."






























