Jamal Musiala vom FC Bayern hat im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid (4:3) am Mittwochabend einen Rekord aufgestellt.
Jamal Musiala hat einen kleinen Meilenstein in seiner noch jungen Laufbahn erreicht. Der Offensiv-Star des FC Bayern kam bereits zum 50. Mal in der Champions League zum Einsatz. Mit seinen 23 Jahren und 48 Tagen ist der deutsche Nationalspieler somit der jüngste deutsche Spieler, der diese besondere Marke erreicht.
Den bisherigen Rekord hatte Bayern-Ikone Thomas Müller gehalten, der bei seinem 50. Spiel in der Champions League 24 Jahre und 53 Tage jung war.
Musiala war im Viertelfinal-Rückspiel der Königsklasse gegen Real Madrid in der 61. Minute für Serge Gnabry eingewechselt worden. In der laufenden Spielzeit hatte der DFB-Star zuvor nur drei weitere Male in der Champions League auf dem Platz gestanden, gegen PSV Eindhoven (2:1) und Atalanta Bergamo (6:1) hatte er jeweils ein Tor geschossen. Die im Sommer bei der Klub-WM erlittene schwere Verletzung verhinderte, dass Musiala öfter in dieser Saison auf höchster Bühne gespielt hat.
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Real Madrid ohne Spanier in der Startelf
Für ein kurioses Novum sorgte unterdessen der Gegner aus Spanien. Real Madrid trat beim FC Bayern erstmals in seiner Klubgeschichte in der Champions League mit einer Startelf ohne einen für Spanien spielberechtigten Profi auf.

Im Hinspiel (1:2) in Madrid in der Vorwoche hatte Real-Trainer Álvaro Arbeloa noch auf die Spanier Thiago Pitarch, Dean Huijsen und Álvaro Carreras gesetzt. Das Trio wurde im Rückspiel auf die Bank rotiert. In Angreifer Brahim Díaz spielte lediglich ein Real-Profi von Beginn an, der in Spanien geboren ist. Der 26-Jährige aus Malaga spielt aber für die Nationalmannschaft Marokkos.
Bei den Bayern standen derweil fünf Deutsche in der Anfangsformation: Kapitän Manuel Neuer, Jonathan Tah, DFB-Kapitän Joshua Kimmich, Aleksandar Pavlovic und Serge Gnabry.




















