Borussia Dortmund hat sein Bundesliga-Saisonziel, die Qualifikation zur Champions League, fast in der Tasche. Mit deutlichem Abstand nach hinten rangiert der BVB auf dem zweiten Platz. Dennoch ist man in Westfalen nicht gänzlich zufrieden. Präsident Hans-Joachim Watzke erklärt, was sich ändern muss.
Denn zur Wahrheit gehört neben dem aktuell souveränen zweiten Platz auch, dass der Rückstand auf Liga-Primus FC Bayern mal wieder groß ist. Das mag auch mit der starken Saison zusammenhängen, die die Münchner spielen, Fakt ist jedoch, dass der BVB weit hinter der Konkurrenz aus dem Süden hinterherhinkt.
Im Gespräch mit den "Ruhr Nachrichten" verriet Watzke nun, was der BVB tun muss, um den Abstand wieder zu verringern.
"Wir müssen unsere Herangehensweise weiter schärfen. Jadon Sancho, Erling Haaland und Jude Bellingham sind gute Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit: Sie sind nicht als Stars gekommen, sondern wir haben sie zu Stars gemacht. Ousmane Dembélé wurde sogar Weltfußballer", so Watzke.
Diesen Weg müsse der BVB wieder einschlagen, um finanziell deutlich besser aufgestellten Klubs wie dem FC Bayern oder anderen europäischen Schwergewichten zumindest ab und an Paroli bieten zu können. "Am Ende müssen wir dadurch so viel Geld erwirtschaften, dass wir flächendeckend eine gute Mannschaft aufbauen können. Wir brauchen immer wieder Unterschiedsspieler, von denen wir auch alle zwei Jahre mal einen sehr teuer verkaufen", lautet die klare Devise von Watzke.
So schwer wird es für den BVB im Transfer-Sommer
Diese neuen Stars zu finden wird die Aufgabe des neuen BVB-Sportdirektors Ole Book. Dieser arbeitet in diesem Sommer allerdings unter erschwerten Bedingungen. Denn ein großes Transferbudget hat er nicht zur Verfügung.
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Und trotzdem seien Anpassungen im Team unvermeidbar, erklärte Watzke. "Ich glaube, ein bisschen mehr Erfahrung tut uns gut. Und, das ist sicherlich das, was ihr euch alle wünscht, noch ein, zwei Spieler, die den Unterschied machen, weshalb du dann am Ende vielleicht doch sagst: 'Oh mein Gott, was war das heute für ein wunderbarer Hackentrick' – das würde uns auch noch ganz guttun. Aber es ist schwierig."
Einer dieser Spieler könnte natürlich Jadon Sancho sein, dessen Rückkehr zum BVB immer wieder ein Thema ist. Die neuesten Aussagen von Watzke ändern daran nichts.
"Wir prüfen, ob Spieler uns besser machen. Auch bei Jadon. Er spielt aktuell wieder mehr und besser. Und er ist im Sommer ablösefrei. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis wäre sicherlich nicht das Schlechteste. Das entscheidet aber die sportliche Führung", so Watzke, der als einer der Befürworter für eine Sancho-Rückkehr gilt.































