Abwehr-Juwel Josh Acheampong vom FC Chelsea ist offenbar weiter ein Thema beim FC Bayern.
Das berichtet "Bild"-Reporter Christian Falk. Der 19 Jahre alte Junioren-Nationalspieler Englands befinde sich demnach "auf dem Radar" des deutschen Rekordmeisters, sei aber vorerst kein heißes Transfer-Eisen.
Ändern könnte sich das laut Falk, sollte Min-jae Kim einen Abgang vom FC Bayern forcieren. Er habe aus Vereinskreisen erfahren, die Klub-Bosse seien gesprächsbereit, sollte der 29-jährige Südkoreaner wechselwillig sein. Wenn nicht, werde Kim bleiben.
"Er kann natürlich bleiben – er ist ein sehr guter Ersatzspieler. Ich weiß, dass er mit seiner Position im Kader zufrieden ist. Er weiß, dass er nicht in der Startelf steht, und das ist für Kim im Moment in Ordnung", schilderte Falk den Status quo in der Personalie.
Kim wolle sich zwar "wieder wichtig fühlen, so wie damals in der Serie A", sagte der Journalist. "Der FC Bayern drängt jedoch nicht auf einen Wechsel, und sie werden keinen neuen Innenverteidiger verpflichten, solange er nicht selbst gehen will."
Sollte es doch dazu kommen, wäre offenbar Acheampong einer der möglichen Nachfolgekandidaten. Über das Münchner Interesse an dem Youngster hatte im Januar bereits der "Guardian" berichtet. Damals war die Zukunft von Dayot Upamecano beim FC Bayern noch ungeklärt. Inzwischen verlängerte der Franzose seinen Vertrag aber langfristig bis 2030.
FC Bayern: Viele Abwehr-Optionen für Vincent Kompany
Neben Kim und Upamecano sowie Jonathan Tah verfügt Trainer Vincent Kompany in Hiroki Ito über eine weitere Option im Abwehrzentrum. Auch Josip Stanisic kann innen verteidigen, sofern nötig.
Bei Chelsea ist Acheampong, der zentral und rechts in der Viererkette einsatzbar ist, bislang überwiegend nur Ergänzungs- bzw. Rotationsspieler, deutete sein großes Potenzial aber bereits mehrfach an.
Insgesamt immerhin 40 Pflichtspiele für die Blues stehen schon in der Statistik des gebürtigen Londoners. Sein Marktwert wird auf 25 Millionen Euro taxiert.































