Ein dreiköpfiges Berufungsgremium bestätigte am Freitag die Entscheidung eines Schiedsrichters, wonach es keine ausreichenden Beweise für geheime Absprachen zwischen NFL-Teams bei Vertragsverhandlungen mit Quarterbacks im Jahr 2022 gab.
Dies geht aus einer Kopie des Urteils hervor, die mehreren Medien vorliegt. Die Spielergewerkschaft NFLPA hatte der Liga vorgeworfen, entsprechende Absprachen getroffen zu haben, die die Verhandlungen mit Kyler Murray, Lamar Jackson und Russell Wilson beeinflusst hätten.
Alle drei hatten seinerzeit versucht, vollgarantierte Verträge zu verhandeln, nachdem die Cleveland Browns seinerzeit den umstrittenen Quarterback Deshaun Watson für fünf Jahre und voll garantierte 230 Millionen Dollar unter Vertrag genommen hatten.
Obwohl das Gremium feststellte, dass die Teams von der NFL dazu "eingeladen wurden, sich an geheimen Absprachen zu beteiligen" und dieses Vorgehen als "unangemessen" bezeichnete, entschied es, dass nicht genügend Beweise vorlagen, um eine tatsächliche Beteiligung der Teams an diesen Absprachen zu belegen.
Das Gremium bestätigte damit die Entscheidung des Schiedsrichters Christopher Droney vom Januar 2025.
Gewerkschaft sieht Verstoß gegen Tarifvertrag
Die NFLPA hatte argumentiert, dass die Besitzer gegen das Collective Bargaining Agreement verstoßen hätten, indem sie bei Vertragsverhandlungen mit Quarterbacks geheime Absprachen trafen. Hintergrund war besagter Rekordvertrag von Watson.
In dem Fall wurde gezielt hinterfragt, ob Watsons 230-Millionen-Dollar-Deal die Verhandlungen mit Murray, Jackson und Wilson beeinflusst hatte; keiner der drei unterzeichnete einen voll garantierten Vertrag.
Im Juli berichtete "ESPN", dass die NFL und die damalige Führung der NFLPA eine Vertraulichkeitsvereinbarung geschlossen hatten, um die Entscheidung des Schiedsgerichts vor den Spielern geheim zu halten. Als dies ans Licht kam, musste die damalige Führungsriege ihren Hut nehmen.



































