Julian Brandt wird den BVB nach dem Ende der laufenden Saison verlassen, so viel ist sicher. Wohin es den Offensivspieler nach seinem Vertragsende bei Borussia Dortmund zieht, lässt er jedoch offen - wenngleich er schon einige Optionen im Kopf hat. Zunächst wolle er die Spielzeit mit Schwarz-Gelb zu Ende bringen.
Eine Tendenz, wohin es Julian Brandt nach seinem Abschied vom BVB im Sommer zieht, wollte er am Samstag nach dem 0:1 gegen Bayer Leverkusen nicht verraten. "Lass dich überraschen", entgegnete der 29-Jährige bei "Sky".
Der Offensivakteur ließ dann jedoch durchaus durchblicken, dass gleich mehrere Optionen auf dem Tisch liegen: "Es gibt viele Ideen, nicht jede Idee ist gut, aber es gibt viele Ideen."
Wirklich auseinandersetzen wolle sich Brandt mit möglichen Angeboten aber noch nicht - auch aus Respekt zu seinem Noch-Arbeitgeber Borussia Dortmund: "Man muss das auch nicht überstürzen. Wir nähern uns jetzt langsam dem Saisonende, aber wir haben noch wichtige Spiele vor uns. Es wäre dem Verein auch nicht gerecht, jetzt auf einmal überall Gespräche zu führen. Das muss man sauber beenden, und dann hat man genug Zeit, sich Gedanken zu machen, wie es weitergeht. Ich mache mir da überhaupt keine Sorgen."
Mehr dazu:
Bundesliga-Verbleib nicht ausgeschlossen für Julian Brandt
Immer wieder wird Brandt mit einem Wechsel ins Ausland in Verbindung gebracht, etwa nach England oder Italien. Gefragt, ob er sich auch einen Verbleib in der Bundesliga vorstellen kann, antwortete der 48-fache deutsche Nationalspieler: "Grundsätzlich würde ich gar nichts ausschließen. Aber es gibt schon Dinge, die ich bevorzuge, und es gibt Dinge, die ich mir zum jetzigen Zeitpunkt eher nicht vorstellen kann. Wie gesagt: Es gibt ein, zwei Gedanken, aber alles der Reihe nach."
Julian Brandt war 2019 für 25 Millionen Euro von Bayer Leverkusen ins Ruhrgebiet gewechselt, machte gegen seinen Ex-Klub sein 302. Pflichtspiel für den BVB (57 Tore, 69 Vorlagen).
"Sentimental" sei der angesichts seines baldigen Abschieds aus Dortmund noch nicht: "Irgendwann spürt man sicherlich ein bisschen Wehmut, aber ich fühle mich jetzt nicht auf irgendeiner Abschiedsreise oder auf einer Abschiedstournee. Mir macht es Spaß, hier zu spielen, mir macht es Spaß, in anderen Stadien zu spielen, mir macht es grundsätzlich Spaß, diesen Beruf auszuüben, solange ich fit bin. Am Ende geht im Leben irgendwann alles einmal zu Ende."

































