Eintracht Frankfurt sorgte in den vergangenen Jahren immer wieder mit teuren Abgängen für Aufsehen. Dennoch sind die Adlerträger finanziell nicht auf Rosen gebettet. Deshalb soll Transfer-Experte Markus Krösche nun einmal mehr sein Verkaufsgeschick unter Beweis stellen.
Wie die "Sport Bild" berichtet, möchte die Eintracht im kommenden Sommer einen Transferüberschuss von rund 35 Millionen Euro erwirtschaften.
Doch warum ist das vonnöten? Schließlich verkaufte man in den letzten drei Jahren mit Randal Kolo Muani (PSG), Omar Marmoush (ManCity) und Hugo Ekitike (Liverpool) drei Spieler für knapp 270 Millionen Euro.
Die Antwort liegt zum einen in den versteckten Kosten. So können Ablösen nie als ganzes eingeplant werden, schließlich verdienen unter anderem Berater oder beteiligte Vereine immer wieder mit. Der Ekitike-Deal brachte beispielsweise nur auf dem Papier rund 95 Millionen Euro ein. In Wirklichkeit waren es aber "nur" circa 50 Millionen.
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Finanz-Boss Julian Zamberk erklärte hierzu gegenüber der "Sport Bild": "Nicht falsch verstehen, 50 Millionen sind ein überragend gutes Ergebnis. (...) Aber es relativiert diese reißerischen Überschriften. Das ist ein Teil der Antwort, weil es nicht immer eine einfache Milchmädchenrechnung ist."
Steigende Personalkosten bei Eintracht Frankfurt
Zur Wahrheit gehört auch, dass bei Eintracht Frankfurt mit dem steigenden Erfolg der letzten Jahre auch die Kosten gestiegen sind. Laut "Sport Bild" lagen die Personalkosten vor zwei Jahren noch bei rund 141,4 Millionen Euro , im Jahr darauf aber schon bei 177,3 Millionen Euro - Tendenz steigend!
Kein Wunder also, dass Markus Krösche nicht aus dem Vollen schöpfen kann, sondern viel mehr Geld erwirtschaften soll. Hierfür könnten Verkäufe von begehrten Spielern wie Nathaniel Brown, Nnamdi Collins oder Hugo Larsson dienen.































