Ersatztorhüter Jonas Urbig vom FC Bayern winkt offenbar eine Nominierung für die WM im Sommer in Kanada, den USA und Mexiko.
Wie "Bild" berichtet, existieren bei den DFB-Verantwortlichen entsprechende Gedankenspiele. Demnach könnte der 22 Jahre alte Schlussmann als Nummer drei oder vier an der Endrunde teilnehmen.
Der vermeintliche Hintergrund der Überlegungen: So könnte Urbig, der als riesiges Torhüter-Talent gilt und auch beim FC Bayern gute Aussichten auf den Nummer-eins-Status hat, schon an Einsätze im Nationaldresse herangeführt werden und erste Turniererfahrung sammeln.
Es heißt, mit weiteren fehlerlosen Auftritten zwischen den Pfosten des FC Bayern könnte der frühere Kölner seine Aussichten auf eine WM-Nominierung steigern. Denn: Platzhirsch Manuel Neuer fehlt dem deutschen Rekordmeister wegen eines erneuten Faserrisses in der Wade wieder für mehrere Partien - und Urbig erhält weitere Spielpraxis.
Jonas Urbig vom FC Bayern zur WM? Das sagt Nagelsmann zur Torhüter-Frage
Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte zuletzt im "kicker"-Interview erklärt, seine Torhüter-Hierarchie sei nicht in Stein gemeißelt.
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"Das ist tatsächlich die Position, über die wir mit am meisten diskutieren in den Trainercalls", schilderte der 38-Jährige. "Hier hat Andreas Kronenberg als Torwarttrainer den Hut auf. Ich beobachte die Torhüter, gebe meine Meinung dazu und das Profil vor, das ich gerne in der Gruppe hätte und warum. Das sind insgesamt elf Kriterien, die da eine Rolle spielen. Am Ende entscheidet Krone."
Nagelsmann erklärte, die Torhüter-Gruppe sei "sehr speziell, wie so eine kleine Familie in der großen Familie, die sehr viel Zeit nur mit sich verbringt. Da muss es einfach gut zusammenpassen. Da bringt es nichts, wenn man nur die drei besten Torhüter mitnimmt".
Für Urbig hatte der FC Bayern im Januar 2025 rund sieben Millionen Euro an den 1. FC Köln überwiesen. Inzwischen steht er bei 23 Einsätzen, achtmal hielt er die Null.































