Am Samstagnachmittag verpasste der 1. FC Heidenheim bei Werder Bremen, eine Trendwende zu erreichen. Nach der 0:2-Niederlage stehen die Zeichen mehr denn je auf Abstieg aus der Bundesliga. Für FCH-Stürmer Eren Dinkci war die Partie des Letzten beim Vorletzten eine ganz besondere, galt er doch im Januar auch als Transferkandidat an der Weser.
Wenn Eren Dinkci auf Werder Bremen trifft, ist das für den Angreifer mehr als nur ein normales Bundesliga-Spiel. Von 2019 bis 2023 trug er das Werder-Trikot. Später sorgte er als Leihspieler in Heidenheim für Furore. Zu diesem Zeitpunkt gehörte er noch Bremen, ehe der SC Freiburg im Sommer 2024 die Ausstiegsklausel über fünf Millionen Euro zog. Ein Transfer, der die Werder-Verantwortlichen bis heute schmerzt.
Im Winter schien eine Rückkehr plötzlich möglich. Gerüchte machten die Runde, Dinkci selbst soll offen gewesen sein. Doch wie konkret war das Comeback wirklich?
In der "Bild" sprach der 24-Jährige Klartext über die Bestrebungen, zurück an den Osterdeich zu kehren: "Ich wollte im Winter persönlich einen neuen Impuls. Es gab ein paar Gespräche, aber es wurde nie konkret", führte der gebürtige Bremer dazu aus. Schließlich landete er zum zweiten Mal als Leihspieler in Heidenheim, wo es nun um das nackte Überleben in der Bundesliga geht. Am Samstag stand er gegen Werder 65 Minuten lang auf dem Platz, wurde dann für Marvin Pieringer ausgewechselt.
Dinkci weiß: "Beide haben gleich viel Druck"
Im September 2023 hatte Dinkci sogar mal einen Doppelpack gegen Werder geschnürt, als er mit Heidenheim zum ersten Mal gegen die Bremer auflief (Endstand 4:2 für Heidenheim).
Für den 1. FC Heidenheim werden die Aufgaben nun nicht leichter. Es geht in der Bundesliga mit den Partien gegen 1899 Hoffenheim (7. März), Eintracht Frankfurt (14. März) und Bayer Leverkusen (21. März) weiter.































