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RB Leipzig vor Endspiel gegen Manchester United

Alexander Sörloth (r.) traf zum ersten Mal für RB
Alexander Sörloth (r.) traf zum ersten Mal für RB
Foto: © Seskimphoto via www.imago-images.de
03. Dezember 2020, 07:12

Das Achtelfinale der Champions League fest im Visier: In einem Herzschlagfinale hat RB Leipzig in der Nachspielzeit einen 4:3-Erfolg bei Istanbul Basaksehir gefeiert.

Yussuf Poulsen (26. Minute), Nordi Mukiele (43.), Dani Olmo (66.) und Alexander Sörloth (90.+3) trafen für die Sachsen, die nun mit einem Sieg am kommenden Dienstag gegen Manchester United das Ticket für die K.o.-Runde lösen können.

KNOTENLÖSER: Erst nahm Alexander Sörloth sein lang ersehntes Tor stoisch zur Kenntnis, dann lachte der Norweger nach dem Schlusspfiff unter dem Jubel seiner Teamkollegen. Ausgerechnet in Istanbul, wo er in der vergangenen Saison für seinen Ex-Klub Trabzonspor bereits in der Nachspielzeit getroffen hatte, platzte der Knoten des 20-Millionen-Euro-Einkaufs mit dem Siegtreffer in der Nachspielzeit. "Das Tor nimmt mir eine Menge Druck. Jetzt kann ich mich auf mein Spiel konzentrieren", sagte Sörloth.

NAIVE ABWEHR: Eine zweimalige Zwei-Tore-Führung hätte fast nicht gereicht. Das lag nicht nur an der zunehmenden Passivität der RB-Profis, sondern auch am bisweilen naiven Abwehrverhalten. Das erste und das dritte Tor der Türken nach Standardsituationen war komplett vermeidbar. "Wir haben in Tornähe viel zu aggressiv verteidigt. Das müssen wir besser machen", sagte Nagelsmann.

CHANCENWUCHER: Schon nach sechs Minuten hätte Leipzig 2:0 führen müssen. Der Chancenwucher zog sich durch die gesamte erste Halbzeit, in der RB das Spiel bereits hätte entscheiden und in der Folge auch hätte Kräfte sparen können. "Wenn man sich die Statistiken anguckt, dann hätten wir das Spiel einfach früher entscheiden müssen. Wir machen es unnötig spannend. Das müssen wir abstellen, denn gegen bessere Gegner wird es schwer", sagte Kapitän Marcel Sabitzer.

ENDSPIEL: Durch das 1:3 von Manchester United gegen Paris Saint-Germain braucht Leipzig am Dienstag zum Weiterkommen aus eigener Kraft einen Sieg gegen die Briten. "Wir haben jetzt unser Finale gegen Manchester, das wir zwingend erreichen wollten", sagte Nagelsmann. Dann muss der Coach aber auf den gelb-gesperrten Dayot Upamecano verzichten.

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