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Rampenlicht: Bundesliga-Trio lebt den American Dream

Sané startete mit Orlando City erfolgreich in die Saison (Bildquelle: Instagram)
Sané startete mit Orlando City erfolgreich in die Saison (Bildquelle: Instagram)
25. April 2018, 16:00
sport.de
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Viele bekannte Gesichter spielen weitgehend unbeachtet von der deutschen Presse im Ausland. Heute blickt sport.de auf drei ehemalige Bundesliga-Spieler, die ihr Geld in der Major League Soccer verdienen.

Anfangs hatte es den Anschein, als würden Lamine Sané und Werder Bremen harmonieren. Neben Abwehrkollege Niklas Moisander war der baumlange Senegalese, der im Sommer 2016 aus Bordeaux an die Weser wechselte, auf Anhieb gesetzt. Zusammen bildeten die beiden ein solides Defensivduo.

Durch wiederkehrende Knieprobleme geriet der Aufstieg des 30-Jährige in Bremen aber ins Stocken. Zudem setzte Neu-Trainer Florian Kohfeldt immer häufiger auf den spielstärkeren Milos Veljkovic. So stand der Bruder von Hannover-Verteidiger Salif Sané in seiner zweiten Spielzeit bei den Hanseaten überhaupt nur elf Mal auf dem Rasen, sein sicher geglaubtes WM-Ticket rückte in weite Ferne.

Es folgte ein öffentliches Wechseltheater zwischen Werder und dem Innenverteidiger, ausgelöst durch das unentschuldigte Fehlen Sanés beim Training des Bundesligisten.

"Lamine hat sich nicht so professionell verhalten, wie wir es von einem Bundesliga-Profi erwarten. Dies haben wir ihm deutlich mitgeteilt und ihm signalisiert, dass er bis auf Weiteres nicht mehr Teil des Kaders ist", verkündete Geschäftsführer Frank Baumann als Konsequenz. Eine Rückkehr in die Mannschaft schloss der Klub kategorisch aus.

Sané als "Fels in der Brandung"

Im Februar rückte der 1,92-Meter-Mann schließlich in den Fokus der MLS-Franchise Orlando City SC. Dort legte der Ex-Bremer einen Start nach Maß hin.

Von den fünf Partien, die der Routinier bislang absolvierte, ging nur eine nicht zugunsten der Männer aus Florida aus. Schon jetzt feiern die Orlando-Fans den Neuzugang als ihren "Fels in der Brandung".

Zuletzt fielen die San José Earthquakes den "Löwen" aus dem Südosten des Landes zum Opfer. Am Sonntag unterlagen die Kalifornier mit 2:3 in der Touristen-Hauptstadt. Orlando baute seine Serie mit dem Erfolg auf vier Siege aus.

Jungwirth strauchelt mit den Quakes

Auf der Verliererseite stand Sané ein altbekanntes Gesicht aus Bundesliga-Zeiten gegenüber: Florian Jungwirth. Der 29-Jährige, der sein Geld mittlerweile seit über einem Jahr in der nordamerikanischen Profiliga verdient, schnürte die Schuhe zuvor unter anderem für den SV Darmstadt.  

In 27 Einsätzen war der Abwehrspieler in der Saison 2014/15 maßgeblich am Aufstieg in die 1. Bundesliga beteiligt, im Folgejahr feierte er mit den Lilien überraschend den Klassenerhalt im deutschen Oberhaus.

Im Februar letzten Jahres ließen die Darmstädter den Defensiv-Allrounder nach wochenlangem Wechsel-Hickhack schließlich widerwillig in die USA ziehen. Für den U19-Europameister von 2008 erfüllte sich ein lang ersehnter Traum.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erfand sich der mittlerweile 29-Jährige noch einmal neu und zieht nun im defensiven Mittelfeld der Kalifornier die Fäden. In seinem Debütjahr brachte es der Deutsche auf 30 Startelf-Einsätze.

Jungwirth erzielt ersten Doppelpack der Karriere

In der aktuellen Spielzeit ist Jungwirth erneut gesetzt, der Saisonauftakt ging für die Kalifornier aber nach hinten los. Seit dem Sieg am ersten Spieltag konnten die "Quakes" keine der vergangenen fünf Partien für sich entscheiden.

Beim Aufeinandertreffen mit Orlando City zogen sie den Kürzeren. Immerhin markierte der Ex-Darmstädter im Duell mit Sané seine ersten beiden Saisontreffer und den ersten Doppelpack seiner Karriere.

"Natürlich sind wir in keiner guten Situation, aber wir geben nicht auf. Nur Feiglinge geben auf", zeigte sich der Torschütze auf Instagram nach der Partie kämpferisch.

Ex-Hamburger läutet Aufholjagd ein

Auch der Ex-Hamburger Benny Feilhaber stellte am Wochenende seinen Torriecher unter Beweis. Gegen Montréal Impact leitete der US-Amerikaner mit brasilianisch-österreichischen Wurzeln in einer furiosen Partie die Wende für den Los Angeles FC ein.

Nach einer glücklosen Zeit beim HSV, für den das Talent zumeist in der zweiten Mannschaft auflief, zog es den damals 22-Jährigen im Sommer 2007 über Stationen in England und Dänemark zurück in die Heimat. Dort lief der 44-fache Nationalspieler bereits für die beiden MLS-Klubs New England Revolution und Sporting Kansas City auf.

Bei Letzterem entwickelte sich der All-Star von 2015 in knapp fünf Jahren zum absoluten Starspieler. 32 Tore und 37 Assists markierte die Nummer Zehn im blau-weißen Trikot, ehe er sich vor der laufenden Saison dem Liganeuling aus Los Angeles anschloss.

Feilhaber läutet wilde Aufholjagd ein

Beim Stand von 1:3 besorgte der 33-Jährige am Samstag den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer und läutete eine wilde Aufholjagd der Kalifornier ein. In der Folge schenkte der LAFC den Kanadiern drei weitere Tore ein, am Ende stand es 5:3.  

Durch den Sieg reiht sich der Hollywood-Klub in der ersten MLS-Teilnahme seiner Vereinsgeschichte auf Rang drei der Western Conference ein, unmittelbar dem Lokalrivalen LA Galaxy.

Kai Ziemen

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