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Rampenlicht: Bayern-Flop ist Marokkos WM-Held

Medhi Benatia fährt mit Marokko zur WM 2018 nach Russland
Medhi Benatia fährt mit Marokko zur WM 2018 nach Russland
Foto: © getty, Steve Haag
16. November 2017, 10:27

Viele bekannte Gesichter spielen weitgehend unbeachtet von der deutschen Presse im Ausland. Heute blickt sport.de in einem WM-Qualifikations-Spezial auf drei ehemalige Bundesligaprofis in der heißesten Phase im Kampf um die letzten Tickets für die Endrunde.

Grenzenloser Jubel in Marokko: Zum insgesamt fünften Mal hat sich der Wüstenstaat für eine Weltmeisterschaft qualifiziert! Am Samstag besiegten die Nordafrikaner die Auswahl der Elfenbeinküste mit 2:0 und lösten so die Fahrkarte nach Russland.

Einer der Matchwinner war Medhi Benatia. Der Innenverteidiger markierte nach einer halben Stunde den wichtigen 2:0-Treffer für die Löwen.

Bereits nach 30 Minuten war die Tür für die Marokkaner weit aufgestoßen, dabei hätte sogar schon ein Unentschieden zur WM-Teilnahme gereicht. Mit seinem zweiten Länderspieltor im 44. Einsatz hatte Benatia am Triumph seines Landes nun entscheidenden Anteil.

Stütze der Nationalmannschaft

Nationaltrainer Hervé Renard war merklich stolz auf seine Führungskraft: "Er ist der Kapitän, das Vorbild der Spieler und der Coach auf dem Feld", sagte der Franzose gegenüber dem Portal "Le 360 Sport".

Dabei war der Einsatz des Routiniers lange ungewiss. Seinem aktuellen Verein Juventus Turin fehlte Benatia zuletzt mit einer Prellung am Fußgelenk. Für die Länderspiele meldete sich der 1,90-Meter-Hüne dann aber doch noch rechtzeitig fit.

Nach dem Sieg im letzten Quali-Spiel war die Freude nicht nur bei den Spielern in der Kabine, sondern auch bei den Menschen auf den Straßen von Rabat bis Casablanca riesig.

In München ohne Fortune

Doch in den letzten Jahren hatte Benatia nicht immer so viel Grund zum Feiern. Ein enttäuschendes Bundesliga-Gastspiel bei Bayern München, das 2014 rund 28 Millionen Euro für die Dienste des Marokkaners nach Rom überwiesen hatte, endete zwei Jahren und nur auf 29 Einsätzen.

Benatia flüchtete für ein Jahr zu Juventus Turin. Im Sommer darauf unterschrieb er fix bei der Alten Dame. Bei den Turinern stand der Abwehrspieler in dieser Saison - auch verletzungsbedingt - erst sieben Mal in der Startelf.

In der Nationalmannschaft hat Benatia seinen Stammplatz dagegen sicher. Auf ihn wartet mit der WM 2018 ein echtes Karrierehighlight, wenn er sein Land als Kapitän auf das Feld führen darf.

Kiwis sind raus

Die WM-Teilnahme verpasst haben dagegen die Neuseeländer um den ehemaligen Stuttgarter Marco Rojas. Der 1,68 Meter kleine Flügelflitzer verlor in der Nacht zum Donnerstag mit seinen Nationalmannschaftskollegen das Playoff-Rückspiel in Peru mit 0:2.

Rojas stand im Hinspiel noch in der Startelf, im Rückspiel kam er nur noch von der Bank. In beiden Partien blieb der Dribbler aber blass und ohne Beteiligung an gefährlichen Offensivaktionen.

Ohne Durchschlagskraft präsentierte sich der Rechtsaußen bislang auch in Europa. Mit vielen Vorschusslorbeeren wechselte der "Kiwi-Messi" im Juli 2013 zum VfB Stuttgart. Das Talent konnte sich aber weder in der ersten, noch in der zweiten Mannschaft der Schwaben durchsetzen. Auch während seiner Leihspiele bei Greuther Fürth und dem Schweizer Erstligisten FC Thun blieb das Leichtgewicht glücklos.

Im Sommer 2016 zog es ihn zurück nach Down Under zu Melbourne Victory. In seiner Comeback-Saison fand Rojas schnell zurück zu alter Form und erzielte 13 Tore. Vor wenigen Monaten wagte der Neuseeländer erneut den Schritt nach Europa und unterschrieb beim niederländischen Klub sc Heerenveen. Auch dort kämpft der 26-Jährige um einen Stammplatz.

Letztlich gelang Rojas auch im Trikot der "All Whites" der Durchbruch auf internationaler Bühne nicht.

Enttäuschte Griechen bleiben zu Hause

Ebenso in den Playoffs gescheitert ist Griechenland. Die Hellenen waren gegen Kroatien letztlich chancenlos (1:4 und 0:0). Für zwischenzeitliche Hoffnung sorgte der Dortmunder Sokratis, der auf Vorlage von Konstantinos Fortounis den 1:2-Anschlusstreffer erzielte.

Der Assistgeber ist in Deutschland noch aus seiner Zeit beim 1. FC Kaiserslautern bekannt. Der offensive Mittelfeldspieler schloss sich im Sommer 2011 bei den Roten Teufeln an und blieb drei Jahre am Betzenberg. Nach dem FCK-Abstieg kehrte der Edeltechniker in seine Heimat zurück und unterschrieb bei Serienmeister Olympiakos Piräus. Mit seinem Team macht er derzeit allerdings die schlimmste Krise der letzten zehn Jahre durch.

In der Nationalmannschaft läuft es ebenso wenig rund. Bei der Hinspiel-Klatsche durfte er noch 90 Minuten ran, blieb abseits seines Assists jedoch blass. Im zweiten Vergleich musste sich der 25-Jährige mit der Jokerrolle begnügen.

Die Griechen, die 2004 Europameister wurden, konzentrieren sich fortan auf die EM 2020. Die Weltmeisterschaft in Russland müssen Fortounis und Co. vom Sofa aus verfolgen.

Tom Kühner

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