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VfL verzweifelt an Keeper Seimen

Nullnummer gegen Paderborn: Wolfsburg muss weiter zittern

Kein Sieger zwischen VfL Wolfsburg und SC Paderborn
Kein Sieger zwischen VfL Wolfsburg und SC Paderborn
Foto: © IMAGO/Sven Heidmann
21. Mai 2026, 22:29

Der VfL Wolfsburg muss weiter um den Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga zittern. Nach der Aufholjagd der vergangenen Wochen reichte es im ersten Relegationsspiel gegen den Zweitligisten SC Paderborn nur zu einem 0:0.

Vor 27.800 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena verdiente sich der Außenseiter eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Pfingstmontag im eigenen Stadion. Dann muss allerdings Jonah Sticker nach einer späten Gelb-Roten Karte (90.+4) zuschauen.

"Wir hätten uns gewünscht zu gewinnen", sagte Wolfsburgs Yannick Gerhardt bei "Sky": "Aber jetzt haben wir ein Endspiel am Montag." Trotz des großen Drucks könne sein Team "etwas gewinnen". Paderborns Kapitän Laurin Curda sprach von einem "Finalspiel" am Montag und fügte an: "Bei uns hat heute jeder alles auf dem Platz gelassen."

Das Erreichen dieser Relegationsspiele sei für beide Teams ein Erfolg, hatte Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking vorher gesagt. Sein VfL stand bis zum 32. Spieltag auf einem direkten Abstiegsplatz. Die Paderborner sprangen erst beim Saisonfinale der zweiten Liga auf Rang drei. Entsprechend selbstbewusst trat zunächst aber nur der Außenseiter auf.

Schon in der 9. Minute hätte Paderborn in Führung gehen können, als Santiago Castaneda nach einem Eckball aus kurzer Distanz zum Schuss kam. Doch Wolfsburgs Verteidiger Jeanuel Belocian und Torwart Kamil Grabara klärten gemeinsam auf der Torlinie.

Wolfsburg scheut das Risiko

Der Zweitligist verteidigte diszipliniert, agierte sehr ballsicher und profitierte auch davon, dass die Wolfsburger in diesen ersten von mindestens 180 Relegationsminuten das Risiko scheuten. Der VfL tat sich schwerer als nach den erfolgreichen Vorwochen erwartet und wurde erst nach einer halben Stunde dominanter.

Die beste Chance vergab Adam Daghim in der 32. Minute, als er nach einem Steilpass von Mattias Svanberg auf einmal frei vor dem Paderborner Tor auftauchte, aber an Schlussmann Dennis Seimen scheiterte.

Ansonsten gab es vor der Pause nur Halbchancen für den VfL: einen Distanzschuss von Denis Vavro (23.). Einen schönen Angriff über die rechte Seite, an dessen Ende Joakim Maehle den Ball nicht richtig traf (30.). Eine gefährlich abgefälschte Flanke von Christian Eriksen (43.).

Dabei war die Atmosphäre in der Volkswagen Arena so lautstark und energiegeladen wie sonst nur selten. Die Spiele der vergangenen Wochen haben Fans und Mannschaft wieder zusammengebracht. Auf der Tribüne stand auch Volkswagen-Chef Oliver Blume und schwenkte einen grün-weißen Schal.

Dominant, aber harmlos

In der 51. Minute hätte er beinahe auch zum ersten Mal gejubelt. Doch wieder stand Paderborns Torwart Seimen dem schnellen Daghim im Weg. Diesmal klärte er eine Hereingabe des Dänen. Vor dem Tor hatten zwei Wolfsburger Angreifer in bester Position auf diesen Ball gewartet.

Für den VfL sprach an diesem Abend, dass er nie die Geduld und die Struktur verlor und so den Druck immer weiter erhöhte. Anders als vor der Pause unterband man fast jeden Paderborner Gegenstoß nun schon auf Höhe der Mittellinie. Die Gäste kamen kaum noch zum Durchatmen.

Allerdings blieb der Bundesligist im letzten Drittel ungefährlich. Ein Kopfball von Daghim (63.), ein Freistoß von Eriksen (67.) - alles zu harmlos. Daran änderten auch die offensiven Einwechselungen von Mohammed Amoura und Lovro Majer nichts. Aus diesen enormen Qualitätsvorteilen machten die Wolfsburger an diesem Abend zu wenig. Am Ende hatte der VfL sogar noch Glück, als Filip Bilbija die zweite Paderborner Großchance vergab (84.).

34. Spieltag
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Dynamo Dresden
Dynamo Dresden
Dresden
2
2
Holstein Kiel
Holstein Kiel
Holstein Kiel
1
0
15:30
So, 17.05.
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Karlsruher SC
Karlsruher SC
Karlsruhe
1
1
VfL Bochum
VfL Bochum
Bochum
2
1
15:30
So, 17.05.
Beendet
SV Darmstadt 98
SV Darmstadt 98
Darmstadt
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0
SC Paderborn 07
SC Paderborn 07
Paderborn
2
1
15:30
So, 17.05.
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SpVgg Greuther Fürth
SpVgg Greuther Fürth
Gr. Fürth
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3
Fortuna Düsseldorf
Fortuna Düsseldorf
Düsseldorf
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0
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So, 17.05.
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1. FC Magdeburg
1. FC Magdeburg
Magdeburg
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K'lautern
1
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So, 17.05.
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Hannover 96
Hannover 96
Hannover 96
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1. FC Nürnberg
1. FC Nürnberg
Nürnberg
3
1
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Arminia Bielefeld
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Bielefeld
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Hertha BSC
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Elversberg
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Pr. Münster
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FC Schalke 04
FC Schalke 04
Schalke 04
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Eintracht Braunschweig
Eintracht Braunschweig
Braunschweig
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#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Schalke 04FC Schalke 04Schalke 0434217650:311970
2SV 07 ElversbergSV 07 ElversbergElversberg34188864:392562
3SC Paderborn 07SC Paderborn 07Paderborn34188859:451462
4Hannover 96Hannover 96Hannover 96341612660:441660
5SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt341313857:451252
61. FC Kaiserslautern1. FC KaiserslauternK'lautern341641452:47552
7Hertha BSCHertha BSCHertha BSC341491147:44351
81. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg3412101247:45246
9VfL BochumVfL BochumBochum3411111249:47244
10Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe341281453:64-1144
11Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden341181554:53141
12Holstein KielHolstein KielHolstein Kiel341181544:48-441
13Arminia BielefeldArminia BielefeldBielefeld341091553:51239
141. FC Magdeburg1. FC MagdeburgMagdeburg341231952:58-639
15Eintracht BraunschweigEintracht BraunschweigBraunschweig341071736:54-1837
16SpVgg Greuther FürthSpVgg Greuther FürthGr. Fürth341071749:68-1937
17Fortuna DüsseldorfFortuna DüsseldorfDüsseldorf341141933:53-2037
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1SpVgg Greuther FürthNoel Futkeu419
2SV Darmstadt 98Isac Lidberg017
1. FC MagdeburgMateusz Żukowski317
4SC Paderborn 07Filip Bilbija415
Fortuna DüsseldorfCedric Itten015