Im Verlaufe des Donnerstags enthüllte Bundestrainer Julian Nagelsmann seinen Kader für die anstehende Weltmeisterschaft. Der Name eines BVB-Stars fehlte auf der Kaderliste.
Das Turnier, das für die DFB-Elf am 14. Juni beginnen wird, wird Karim Adeyemi nur im Fernsehen verfolgen. Der flinke Offensivmann hat es nicht in den Kader geschafft.
Stattdessen ist Teamkollege Maximilian Beier mit von der Partie. Beier gilt als einer der besten Kumpel von Adeyemi in Dortmund. Es hatte sich allerdings angedeutet, dass die Freundschaft einen Konkurrenzkampf wird aushalten müssen.
Schon vor Monaten hatte Nagelsmann angekündigt, wohl "nur einen, maximal zwei dieser Konterstürmer mitzunehmen." Neben Adeyemi und Beier bezog sich diese Aussage auf Kevin Schade, bei dem noch nicht klar ist, ob er es in den Kader geschafft hat.
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Beier beim BVB zuletzt gesetzt
Dass das Pendel am Ende in Richtung Maximilian Beier ausschlug, hatte sich in den letzten Wochen angedeutet. Während sich Beier zuletzt beim BVB in die Startelf kämpfte und mit einigen Torbeteiligungen, wie zum Beispiel die zwei Assists beim 3:2 Sieg gegen Frankfurt, gute Argumente sammelte, verpasste Adeyemi zunächst vier Spiele in Folge und kam anschließend nur zu zwei Kurzeinsätzen.
Beide Akteure finden sich nun in einer ähnlichen Lage wie vor zwei Jahren wieder. Auch bei der Heim-EM war Nagelsmann auf der Suche nach einem schnellen Spieler, auch damals entschied er sich für Maximilian Beier, der seinerzeit bei der TSG Hoffenheim noch als Stürmer agierte.
Karim Adeyemi, der seinerzeit mit dem BVB sogar im Champions-League-Finale gestanden hatte, schaute ebenfalls in die Röhre.
Ein turbulenter Sommer könnte dem Offensivmann allerdings dennoch bevorstehen. Noch immer ist Adeyemi Dauergast in der Gerüchteküche. Ein möglicher Abgang aus Dortmund ist immer wieder ein Thema.































