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Abstiegsangst: Fast die halbe Liga zittert

Mainz und Augsburg müssen zittern
Mainz und Augsburg müssen zittern
Foto: © getty, Simon Hofmann
07. April 2017, 13:00

Fast die halbe Liga zittert vor dem Abstieg - viele "Endspiele" gibt es nicht mehr. Vor allem in Mainz und Augsburg könnte Panik ausbrechen.

Keiner will die bösen "A-Wörter" laut aussprechen. Doch sieben Spieltage vor dem Saisonende geht fast in der halben Bundesliga die Angst vor dem Abstieg um. In Mainz und Augsburg droht den Trainern nach dem Absturz der vergangenen Wochen sogar das Aus - auch wenn das den Verantwortlichen (noch) keine Albträume bereitet.

"Endspiel? Wir haben noch sieben Spiele - insofern stellt sich die Frage nicht", sagte Martin Schmidt, Trainer des FSV Mainz 05, vor der wegweisenden Partie beim SC Freiburg am Samstag (15:30 Uhr): "Für mich ist entscheidend, was ich intern höre - und da hört es sich anders an als drumherum. Ich spüre die Rückendeckung zu hundert Prozent."

Druck allerorten

Die Rheinhessen reisen als Tabellen-15. (29 Punkte) und mit der Hypothek von vier Niederlagen in Folge in den Breisgau - und dass, obwohl der Klassenerhalt in der Winterpause eigentlich schon gesichert schien. "Es ist klar, dass wir in Freiburg drei Punkte holen müssen", sagte FSV-Sportdirektor Rouven Schröder.

Beim FC Augsburg, punktgleich mit Mainz auf dem Relegationsrang, werden "wir nicht die Nerven verlieren", sagte FCA-Manager Stefan Reuter zwar auf die Frage nach Trainer Manuel Baum. Doch das könnte sich mit einer Niederlage am Sonntag (15:30 Uhr) bei Hertha BSC ändern - der FC Ingolstadt (vier Punkte Rückstand) spielt am Sonntag (17:30 Uhr) gegen das abgeschlagene Schlusslicht Darmstadt 98. Es könnte im Keller noch enger werden.

"Diesen Druck, den wir in den letzten drei Monaten gespürt haben, der kommt jetzt nach Augsburg, Mainz, Wolfsburg, Hamburg. Die merken: Ingolstadt kommt!", sagte FCI-Mittelfeldspieler Almog Cohen nach zuletzt zwei Siegen.

Darmstadt stolz auf eigene Fans

Der VfL Wolfsburg und der Hamburger SV (Tabellen-13. und -14.) haben mit 30 Zählern nur ein Pünktchen Vorsprung auf Mainz und Augsburg. Der HSV steht gegen das zuletzt bärenstarke 1899 Hoffenheim am Samstag (15:30 Uhr) vor einer Mammutaufgabe - für die der angeschlagene Torwart René Adler wohl auf die Zähne beißt. "Ich gehe davon aus, dass er über den Schmerzpunkt geht und spielen kann", sagte HSV-Trainer Markus Gisdol.

Die Wölfe, für die Mario Gomez am vergangenen Spieltag erstmals seit dem Amtsantritt von Trainer Andries Jonker nicht getroffen hatte, müssen zeitgleich bei Schalke 04 antreten. Die Königsblauen (34 Punkte) würden sich mit einem Sieg wohl aller Abstiegssorgen entledigen.

Nur bei den Lilien aus Darmstadt ist ein "A-Wort" halb so schlimm: Trotz der Abschiedstour wurde das Team von Trainer Torsten Frings von den eigenen Fans zuletzt euphorisch gefeiert. "Das ist einzigartig. Wenn man diese Fans sieht, lohnt es sich zu kämpfen. Wir können von Glück reden, dass wir sie haben", sagte Torwart Michael Esser.

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