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"Gruseliges Spiel": VfB geht in Würzburg unter

Die Würzburger Kickers bejubeln ihren zweiten Treffer gegen Stuttgart
Die Würzburger Kickers bejubeln ihren zweiten Treffer gegen Stuttgart
Foto: © imago sportfotodienst
18. Dezember 2016, 15:29

Statt Herbstmeisterschaft in Liga zwei nur die Verfolgerrolle: Aufstiegsfavorit VfB Stuttgart ist überraschend bei den Würzburger Kickers unter die Räder gekommen.

Durch die auch in der Höhe verdienten 0:3 (0:2)-Pleite verpasste die schwache Mannschaft von Hannes Wolf nicht nur erneut die Gelegenheit, durch einen Sieg die Spitzenposition von Eintracht Braunschweig zu erobern, sondern wurde auch noch von Hannover 96 überholt.

Wolf war sichtlich bedient. "Ich will keine Alibis suchen. Wir haben einfach ein gruseliges Spiel gemacht", sagte der VfB-Coach bei "Sky", und schob nach: "Wenn's schnell ging, haben wir komplett die Orientierung verloren. Würzburg war in allem besser, so können wir nicht spielen. Wir müssen uns schütteln."

Der Bundesliga-Absteiger geriet in der 27. Minute durch ein Abstaubertor des Würzburgers Rico Benatelli ins Hintertreffen. Benjamin Pavard hatte den Treffer mit einem Ballverlust am eigenen Strafraum begünstigt. Im ausverkauften Stadion am Dallenberg erhöhte Clemens Schoppenhauer (40.) mit seinem ersten Tor in der 2. Liga, als er nach einem Eckball im Durcheinander die Übersicht behielt. Nejmeddin Daghfous (80.) setzte das Sahnehäubchen obendrauf.

Würzburg verpasst weitere Treffer

Während Stuttgart zum Abschluss der Hinrunde einen herben Dämpfer kassierte, krönten die Mainfranken ihre bemerkenswerte erste Halbserie im Bundesliga-Unterhaus und stehen auf einem starken sechsten Rang. "Wir haben richtig klasse gespielt, die Entwicklung ist unglaublich", sagte Würzburgs Trainer Bernd Hollerbach. Sein Team hätte noch mehr Tore erzielen können, etwa als Elia Soriano (36.) köpfte und VfB-Stürmer Takuma Asano auf der eigenen Torlinie rettete.

Der VfB vermochte nur ganz selten seine individuelle Klasse auf den Platz zu bringen, auch die Einwechslung des gesundheitlich angeschlagenen Kapitäns Christian Gentner nach einer guten Stunde brachte keine Besserung. "Sie können sich nicht beschweren, die Stuttgarter", sagte der gesperrte Würzburger Peter Kurzweg schon in der Halbzeitpause bei "Sky". "Heute waren alle elf in der ersten Halbzeit nicht auf dem Platz. Keiner hat die richtige Einstellung gezeigt", kritisierte VfB-Kapitän Simon Terodde.

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4Hannover 96Hannover 96Hannover 96341612660:441660
5SV Darmstadt 98SV Darmstadt 98Darmstadt341313857:451252
61. FC Kaiserslautern1. FC KaiserslauternK'lautern341641452:47552
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81. FC Nürnberg1. FC NürnbergNürnberg3412101247:45246
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10Karlsruher SCKarlsruher SCKarlsruhe341281453:64-1144
11Dynamo DresdenDynamo DresdenDresden341181554:53141
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141. FC Magdeburg1. FC MagdeburgMagdeburg341231952:58-639
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