Nun ist es offiziell: Eintracht Frankfurt und Trainer Albert Riera gehen nach wenigen Monaten schon wieder getrennte Wege.
Wie die SGE am Sonntagabend mitteilte, habe man sich mit dem Spanier sowie dessen Assistenten Pablo Remon Arteta und Lorenzo Dolcetti "einvernehmlich mit sofortiger Wirkung" auf das Ende der Zusammenarbeit verständigt.
Riera hatte Eintracht Frankfurt im Februar übernommen. Die Bilanz des 44-Jährigen: Vier Siege, fünf Remis und fünf Niederlagen in 14 Bundesliga-Spielen. Als Tabellenachter verpasste der Traditionsklub das internationale Geschäft.
"Nach intensiven Gesprächen sind wir gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Albert Riera hat die Mannschaft in einer schwierigen Phase übernommen und sich mit großem Fleiß und hohem Engagement in den Dienst von Eintracht Frankfurt gestellt", wird Sportvorstand Markus Krösche in einer offiziellen Mitteildung zitiert.
Und weiter: "Albert und sein Team haben uns durch ihre akribische Arbeit zudem wertvolle Impulse gegeben, wofür wir uns ausdrücklich bedanken möchten. Gleichzeitig sind wir nach einer offenen und ehrlichen Analyse der sportlichen Entwicklung zu dem Schluss gekommen, dass wir zur kommenden Saison einen anderen Weg einschlagen möchten."
Riera wünscht Eintracht Frankfurt "nur das Beste"
"Ich übernehme als Trainer die Verantwortung für die sportlichen Ergebnisse, und mein einziger Fokus lag in dieser Zeit darauf, die Mannschaft zu verbessern und erfolgreich zu machen. Ich hatte das Gefühl, den Klub und die Spieler schützen zu müssen, und ich würde jederzeit wieder genauso handeln. Denn ich war überzeugt, dass dies notwendig war, um den Fokus ganz auf den sportlichen Erfolg zu richten. Persönliche Interessen spielten für mich dabei keine Rolle", äußerte sich Riera.
Zuletzt hatte es rund um Eintracht Frankfurt viel Unruhe gegeben.
"Mein Ziel war, ist und wird immer dasselbe bleiben: die Spieler weiterzuentwickeln und erfolgreich zu sein. Ich bin dankbar, Teil der Geschichte von Eintracht Frankfurt gewesen zu sein, und wünsche dem Klub für die Zukunft nur das Beste", so Riera.
Wer die SGE in der kommenden Saison trainiert, steht noch nicht fest.































