Suche Heute Live
Bundesliga
Artikel teilen

Bundesliga
Fußball
(M)

Hertha und Wolfsburg treten auf der Stelle

John Anthony Brooks (l.) und Maximilian Arnold fighten um das Leder
John Anthony Brooks (l.) und Maximilian Arnold fighten um das Leder
Foto: © getty, Stuart Franklin
21. Februar 2016, 10:50

Sie haderten, sie schimpften, sie stritten: Wer wissen wollte, wie es um das Seelenleben bei der Hertha und den Wölfen bestellt ist, musste im Berliner Olympiastadion nur die Trainer Pal Dardai und Dieter Hecking beobachten.

Es nagt an Pal Dardai und seinen 2016 in der Liga weiter sieglosen Hertha-Profis. "Diese Unentschieden-Geschichte wollen wir nicht lange mitschleppen", sagte der Chefcoach nach dem vierten Remis im fünften Rückrundenspiel. Im selbst proklamierten "Schlüsselspiel" der Berliner vor 40.126 Fans im heimischen Olympiastadion gegen den VfL Wolfsburg stand am Ende ein 1:1, das weder Dardai noch seinen Kollegen Dieter Hecking in überschäumende Laune versetzte.

Am Spielfeldrand hatten sich die ehrgeizigen Trainer sogar ein Wortscharmützel um Nebensächlichkeiten wie Freistoßpfiffe geliefert, was wohl vor allem die Unzufriedenheit über verpasste Siegmöglichkeiten zeigte. Dardais Hertha muss weiter auf den ersten Liga-Dreier nach nun schon sieben Wochen im neuen Jahr warten; der Tabellen-Achte Wolfsburg ist noch immer die schlechteste Auswärtsmannschaft dieser Saison und hinkt den eigenen Ansprüchen hinterher.

"Es fühlt sich zu wenig an"

Zumindest bei den Berlinern aber liegt die Spielzeit weiter klar über den Erwartungen. Trotz der nur vier Punkte in der zweiten Halbserie mischen sie weiter im Kampf um internationale Startplätze mit. "Man kann uns zu unserer Leistung gratulieren, das ist entscheidend", bemerkte Kapitän Fabian Lustenberger zur Partie gegen den Champions-League-Achtelfinalisten. "Es fühlt sich zu wenig an. Mit zwei Tagen Abstand vielleicht nicht mehr so sehr."

Auch Herthas Verantwortliche werteten das Remis eher positiv. "Die Spieler nehmen etwas mit aus den Duellen gegen die Topclubs: In der Hinrunde haben wir die noch verloren. Jetzt haben wir einmal mehr gesehen, dass es möglich ist, solche Topmannschaften zu bezwingen", sagte Manager Michael Preetz. 0:0 gegen Dortmund, jetzt 1:1 gegen Wolfsburg: "Wir haben bislang eine gute Rückrunde gespielt", betonte Mittelfeldmann Per Skjelbred: "Wir wissen, was wir können."

Hinrundenstart macht Hoffnung auf Besserung

Auch in den fünf ersten Spielen der Hinrunde hatte Hertha mit sieben Punkten keinen Superstart hingelegt. Die Mannschaft war dann dank spielerischer Fortschritte, einer guten Organisation, eines ausgeprägten Teamgeistes, eines enormen Laufaufwandes, einer fast optimalen Effektivität und auch mit etwas Glück bis in die Top Drei gestürmt. Jetzt sind bei einigen der Faktoren ein paar Prozent verloren gegangen. Gegen Wolfsburg ermöglichte ein Fehler des sonst so starken John Anthony Brooks das erste Bundesliga-Tor von Marcel Schäfer (53. Minute) seit mehr als 26 Monaten.

Zum Vorteil für den Hauptstadtclub hat Toptorjäger Salomon Kalou die Qualitäten aus der Hinrunde konserviert. Der Ivorer war gegen Wolfsburg an fast allen gefährlichen Aktionen der Gastgeber beteiligt und sorgte mit seinem elften Saisontor auch für den Ausgleich (60.). Dabei wollte der Trainer seinen wichtigen Offensivmann nach einer gerade erst ausgeheilten Muskelverletzung eigentlich gar nicht einsetzen, um keine noch längeren Ausfallzeiten zu riskieren.

Mehr Arbeit als Fußball

"Salomon hat gespielt, weil Doktor und Physios es gesagt haben", verriet Dardai: "Zum Glück, sonst würden wir jetzt hier sitzen und heulen." Das blieb Hertha erspart. Und am Ende sei auch der verpasste Sieg "gar nicht so schlimm" gewesen, bemerkte Manager Preetz: "Die richtig gute Leistung stimmt mich optimistisch." Allerdings müssen der gelb-gesperrte Vladimir Darida und Sebastian Langkamp wegen des Verdachts auf Muskelfaserriss erst einmal pausieren.

Für Wolfsburg war es nach dem starken Auftritt in der Königsklasse gegen Gent "mehr Fußballarbeiten als Fußballspielen", meinte Julian Draxler. Der Weltmeister verbreitete unter den Augen von Tribünengast Joachim Löw wie das gesamte VfL-Team - nach den Verletzungen von André Schürrle und Sebastian Jung mit acht Ausfällen - wenig Glanz.

32. Spieltag
  • Spielplan
  • Tabelle
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
Hoffenheim
0
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
Stuttgart
0
15:30
Sa, 02.05.
SV Werder Bremen
SV Werder Bremen
SV Werder
0
FC Augsburg
FC Augsburg
Augsburg
0
15:30
Sa, 02.05.
FC Bayern München
FC Bayern München
FC Bayern
0
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
Heidenheim
0
15:30
Sa, 02.05.
1. FC Union Berlin
1. FC Union Berlin
Union Berlin
0
1. FC Köln
1. FC Köln
1. FC Köln
0
15:30
Sa, 02.05.
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
E. Frankfurt
0
Hamburger SV
Hamburger SV
Hamburger SV
0
15:30
Sa, 02.05.
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
Leverkusen
0
RB Leipzig
RB Leipzig
RB Leipzig
0
18:30
Sa, 02.05.
FC St. Pauli
FC St. Pauli
St. Pauli
0
1. FSV Mainz 05
1. FSV Mainz 05
Mainz 05
0
15:30
So, 03.05.
Bor. Mönchengladbach
Bor. Mönchengladbach
M'gladbach
0
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
BVB
0
17:30
So, 03.05.
SC Freiburg
SC Freiburg
Freiburg
0
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
Wolfsburg
0
19:30
So, 03.05.
#MannschaftMannschaftSp.SUNToreDiff.Pkt.
1FC Bayern MünchenFC Bayern MünchenFC Bayern312641113:328182
2Borussia DortmundBorussia DortmundBVB31207465:313467
3RB LeipzigRB LeipzigRB Leipzig31195762:382462
4VfB StuttgartVfB StuttgartStuttgart31176863:432057
5TSG HoffenheimTSG HoffenheimHoffenheim31176861:451657
6Bayer LeverkusenBayer LeverkusenLeverkusen31167862:422055
7Eintracht FrankfurtEintracht FrankfurtE. Frankfurt3111101056:58-243
8SC FreiburgSC FreiburgFreiburg311271244:52-843
9FC AugsburgFC AugsburgAugsburg311071439:55-1637
101. FSV Mainz 051. FSV Mainz 05Mainz 05318101339:49-1034
11Bor. MönchengladbachBor. MönchengladbachM'gladbach317111336:50-1432
12SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder31881536:54-1832
131. FC Union Berlin1. FC Union BerlinUnion Berlin31881535:55-2032
141. FC Köln1. FC Köln1. FC Köln317101445:53-831
15Hamburger SVHamburger SVHamburger SV317101434:50-1631
16FC St. PauliFC St. PauliSt. Pauli31681726:53-2726
17VfL WolfsburgVfL WolfsburgWolfsburg31671841:66-2525
181. FC Heidenheim 18461. FC Heidenheim 1846Heidenheim31571935:66-3122
  • Champions League
  • Europa League
  • Europa Conference League Quali.
  • Relegation
  • Abstieg
  • M = Meister der Vorsaison
  • N = Aufsteiger
  • P = Pokalsieger der Vorsaison
Ergebnisse & Tabelle

Newsticker

Alle News anzeigen

Torjäger 2025/2026

#Spieler11mTore
1FC Bayern MünchenHarry Kane1033
2VfB StuttgartDeniz Undav018
3FC Bayern MünchenLuis Díaz015
Borussia DortmundSerhou Guirassy115
5FC Bayern MünchenMichael Olise013
    * Wir arbeiten in diesem Beitrag mit Affiliate-Links. Wenn Sie über diese Links ein Produkt kaufen, erhalten wir vom Anbieter eine Provision. Für Sie entstehen dabei keine Mehrkosten. Wo und wann Sie ein Produkt kaufen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.