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Schlagabtausch fordert Tribute

OKC schlägt gegen San Antonio zurück

Isaiah Hartenstein machte sein womöglich bestes Spiel im Trikot der Oklahoma City Thunder.
Isaiah Hartenstein machte sein womöglich bestes Spiel im Trikot der Oklahoma City Thunder.
Foto: © Alonzo Adams
21. Mai 2026, 07:05

Die Oklahoma City Thunder haben Spiel 2 der Western Conference Finals mit 122:113 gegen die San Antonio Spurs gewonnen und die Serie damit ausgeglichen. Das aberwitzige Tempo forderte auf beiden Seiten seinen Tribut. 

In einem erneut hochklassigen Duell der beiden besten Mannschaften des Westens behielten die Thunder hinter einem stark verbesserten Shai Gilgeous-Alexander (30 Punkte, 9 Assists, 1 Turnover) die Oberhand. Allerdings musste sich der Titelverteidiger enorm strecken, um nach der Double-Overtime-Pleite in Spiel 1 nicht mit 0-2 in der Serie in Rückstand zu geraten. 

Die Thunder brachten eine Topleistung auf das Parkett, mit der die Spurs jedoch über die volle Länge der Partie Schritt halten konnten. Victor Wembanyama bereitete den Gastgebern im Paycom Center in Oklahoma City mit 21 Punkten, 17 Rebounds und 4 Blocks zwar erneut Probleme, allerdings hatte er mit Isaiah Hartenstein einen neuen Bewacher an seiner Seite, der seine Sache exzellent machte. 

Ohne den weiterhin am Knöchel verletzten De'Aaron Fox mussten die Texaner einmal mehr auf Rookie Dylan Harper bauen, der sich jedoch im dritten Viertel am Oberschenkel verletzte. Anschließend war die Partie für ihn beendet. Bisher nennen die Spurs seine Blessur eine Verletzung des rechten Beines.

Eine erneute Verletzung des linken Beines scheint sich derweil Jalen Williams aufseiten der Thunder zugezogen zu haben. Bereits in der ersten Halbzeit und nur sieben Minuten auf dem Parkett war der Arbeitstag für den OKC-Star beendet. Die Thunder betitelten seine gesundheitliche Problematik als Verpannung im linken Oberschenkel. Noch dicker wurde es aus Sicht des amtierenden Champions kurz vor Schluss. Mit Ajay Mitchell, der sich nach einer Defensivaktion an den linken Oberschenkel griff, war die Partie eine Minute vor der Schlusssirene vorzeitig beendet. 

Castle packt Hartenstein auf ein Poster

Mit einer ausgedünnten Personallage legten beide Mannschaften von der ersten Sekunde an ein unglaubliches Tempo an den Tag. Die Thunder konnten sich im Spielverlauf besser mit dieser Spielweise arrangieren, forcierten sie 21 Ballverluste der Spurs, von denen Stephon Castle nach 11 Turnovern in Spiel 1 am Mittwoch für weitere 9 abgegebene Bälle verantwortlich war. 

Ansonsten war der Rookie of the Year der vergangenen Saison jedoch zugleich auch zur Stelle für das größte Highlight des Spiels. Im zweiten Viertel segelte er über den am Korb wartenden Hartenstein hinweg und schlug den Ball mit einer Hand durch den Ring. 

Hartenstein konnte sich jedoch mit einer exzellenten Leistung revanchieren. Der deutsche Big Man war mit 10 Punkten und 13 Rebounds (8 offensiv) ein elementarer Faktor dafür, dass die Thunder die Serie ausgleichen konnten. Abseits vom starken Gilgeous-Alexander bekamen die Thunder gerade genug, um die Spurs kontinuierlich auf Abstand zu halten. Ein 31:20 im zweiten Viertel ließ die Thunder auf elf Punkte davonziehen. 

Gilgeous-Alexander landet letzten Wirkungstreffer

Eine Führung, die sie in der Führung nicht mehr aus der Hand gaben, auch wenn die Spurs alles daran setzten. Wembanyama, der in Spiel 2 mit 3 getroffenen Dreiern zur Stelle war, glich die Partie im dritten Viertel beim Stand von 66:66 aus. Die Führung zu übernehmen, gelang seiner Mannschaft jedoch nicht. Stattdessen buchsierten fünf Punkte von Chet Holmgren die Thunder-Führung wieder auf zehn Zähler (87:77). 

Im Schlussviertel zogen die Hausherren mit einem 11:0-Lauf auf 110:97 davon und sahen zu dem Zeitpunkt aus, als würden sie in typischer Thunder-Manier einen Deckel auf die Partie machen. Stattdessen machte sich San Antonio an die Arbeit, auch ohne Fox und Harper im Backcourt erneut den Anschluss herzustellen. Ein Dreier des überzeugenden Devin Vassell (22 Punkte, 6/12 3P) sowie ein Layup von Wembanyama sorgten 90 Sekunden vor dem Ende beim 113:118 aus Sicht der Spurs noch einmal für Spannung. 

Weil Gilgeous-Alexander jedoch den letzten Stich landen konnte, glichen die Thunder schlussendlich die Partie aus. 

NBA: Die Conference Finals im Überblick

Team 1Team 2Playoff-Stand
New York Knicks (3)Cleveland Cavaliers (4)1-0
Oklahoma City Thunder (1)San Antonio Spurs (2)1-1

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Thunder 1:1 Spurs
Oklahoma City Thunder
Oklahoma City Thunder
Thunder
115
27
17
29
28
14
San Antonio Spurs
San Antonio Spurs
Spurs
122
27
24
29
21
21
02:30
Di, 19.05.
n.V.
Beendet
Oklahoma City Thunder
Oklahoma City Thunder
Thunder
122
31
31
34
26
San Antonio Spurs
San Antonio Spurs
Spurs
113
31
20
37
25
02:30
Do, 21.05.
Beendet
San Antonio Spurs
San Antonio Spurs
Spurs
0
Oklahoma City Thunder
Oklahoma City Thunder
Thunder
0
02:30
Sa, 23.05.
San Antonio Spurs
San Antonio Spurs
Spurs
0
Oklahoma City Thunder
Oklahoma City Thunder
Thunder
0
02:00
Mo, 25.05.
Knicks 1:0 Cavaliers
New York Knicks
New York Knicks
Knicks
115
23
23
23
32
14
Cleveland Cavaliers
Cleveland Cavaliers
Cavaliers
104
16
32
35
18
3
02:00
Mi, 20.05.
n.V.
Beendet
New York Knicks
New York Knicks
Knicks
0
Cleveland Cavaliers
Cleveland Cavaliers
Cavaliers
0
02:00
Fr, 22.05.
Cleveland Cavaliers
Cleveland Cavaliers
Cavaliers
0
New York Knicks
New York Knicks
Knicks
0
02:00
So, 24.05.
Cleveland Cavaliers
Cleveland Cavaliers
Cavaliers
0
New York Knicks
New York Knicks
Knicks
0
02:00
Di, 26.05.
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