Die Cleveland Cavaliers stehen in den Eastern Conference Finals! In Spiel 7 der zweiten Playoff-Runde gelang Donovan Mitchell und Co. ein dominanter 125:94-Erfolg auswärts bei den Detroit Pistons. Dabei waren die Cavs in nahezu jeder Hinsicht haushoch überlegen.
Im Duell um den Einzug in die NBA-Finals trifft Cleveland ab Dienstag auf die New York Knicks. Spiel 1 findet im Big Apple statt. In der Western Conference empfangen die Oklahoma City Thunder ab Montag die San Antonio Spurs.
Nachdem die Cavaliers Spiel 6 vor eigenem Publikum noch deutlich mit 94:115 verloren hatten, übernahmen sie diesmal in der Little Caesars Arena von Beginn an das Kommando. Während bei den Pistons kaum ein Wurf fallen wollte, kamen die Gäste zu leichten Punkten in Transition, mit dem Buzzer des ersten Viertels versenkte Donovan Mitchell (26 Punkte, 8 Assists, 6 Rebounds) zusätzlich einen Logo-Dreier zum 31:22.
Mithilfe eines 24:9-Runs baute man diesen Vorsprung zur Pause auf 64:47 aus, näher kam Detroit auch im weiteren Spielverlauf nicht mehr ran: Mitchell erzielte 15 Punkte im dritten Spielabschnitt, die Führung schwoll zwischenzeitlich auf 35 Punkte an. Am Ende wurde es ein Sieg mit 31 Zählern Vorsprung - noch deutlicher hatte ein Auswärtsteam in der Geschichte der NBA-Playoffs ein Spiel 7 erst zweimal für sich entschieden.
Im Anschluss freute man sich beim Sieger vor allem für Mitchell, der zum ersten Mal in seiner Karriere in den Conference Finals steht. "Den heutigen Sieg widmen wir ihm", sagte Head Coach Kenny Atkinson. "Er hat diese Saison so viel für uns getan, hat uns getragen. Ich freue mich unheimlich für ihn."
NBA: Cavs ohne Erfolg in der Zone
Neben Topscorer Mitchell verbuchten mit Jarrett Allen (23 Punkte), Evan Mobley (21 Punkte, 12 Rebounds) und Sam Merrill von der Bank (23 Punkte, 5/8 3P) gleich drei weitere Cavs mindestens 20 Zähler. Cleveland ging 44-mal an die Freiwurflinie, gewann das Rebound-Duell mit 50:41 und dominierte in der Zone (58:34 Punkte). So konnte ein schwaches Spiel von James Harden (2/10 FG, 9 Punkte) problemlos verkraftet werden.
Dennis Schröder (2 Punkte, 3 Assists, 3 Rebounds) nahm in 18 Minuten von der Bank einen Wurf und traf diesen auch.
Bei den Pistons (35 Prozent aus dem Feld) lief schließlich im Kollektiv wenig zusammen: Daniss Jenkins (4/12 FG) war mit 17 Punkten Topscorer. Superstar Cade Cunningham enttäuschte mit 13 Zählern, 5 Assists und 4 Rebounds, Jalen Duren (5 Punkte, 9 Rebounds) und Tobias Harris (5 Punkte, 0/6 FG) waren Totalausfälle.
"Das ist eine bittere Niederlage", konstatierte Head Coach JB Bickerstaff. "Die Cavs waren heute Abend einfach besser." Nach dem erfolgreichsten Playoff-Run seit 2008 hat man in Detroit aber Lust auf mehr: "Die Jungs haben sich massiv verbessert. Wir werden weiter wachsen und noch stärker werden."
NBA: Die zweite Playoff-Runde im Überblick
| Team 1 | Team 2 | Playoff-Stand |
| Detroit Pistons (1) | Cleveland Cavaliers (4) | 3-4 |
| New York Knicks (3) | Philadelphia 76ers (7) | 4-0 |
| Oklahoma City Thunder (1) | Los Angeles Lakers (4) | 4-0 |
| San Antonio Spurs (2) | Minnesota Timberwolves (6) | 4-2 |
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