Die New York Knicks haben auch das erste Auswärtsspiel ihrer Zweitrundenserie gegen die Philadelphia 76ers gewonnen. Beim 108:94 machte wieder einmal ein überragendes Schlussviertel den Unterschied - und Jalen Brunson, der immer trifft, wenn es darauf ankommt.
Der Star-Guard war mit 33 Punkten und 9 Assists der bestimmende Spieler auf dem Parkett und erzielte alleine im vierten Viertel mehr Punkte (9), als die gesamte Starting Five der Sixers zusammen (7). Und das, obwohl Philly zuhause wieder auf Joel Embiid zurückgreifen konnte.
Doch der frühere MVP, der in Spiel 2 wegen diverser Probleme an Hüfte und Knöchel gefehlt hatte, blieb in den letzten zwölf Minuten ohne Zähler und musste sich am Ende mit 18 Punkten und 0 von 4 Dreiern begnügen, auch wenn er zumindest defensiv Präsenz zeigte (3 Blocks).
Überhaupt trafen die Sixers in eigener Halle kein Scheunentor. Unter 43 Prozent Quote aus dem Feld und 9/32 aus dem Drei-Punkte-Land lautete die ernüchternde Bilanz am Ende. Da half es wenig, dass auch die Knicks von draußen recht glücklos agierten (9/27).
Philly: Starker Start - stark abgekühlt
Das Spiel hatte für die Hausherren zunächst richtig gut begonnen, 9:0 und 20:8 hieß es noch im ersten Viertel. Doch schon gegen Ende des Abschnitts war der Vorsprung auf vier Zähler geschmolzen und nachdem New York mit 38:35 in Führung gegangen war, liefen die Sixers dem Rückstand für den Rest der Partie vergeblich hinterher.
Gegen Ende des dritten Viertels war nach einem Embiid-Layup zwar noch einmal Feuer im Spiel (76:78), doch dann übernahmen Big-Bucket-Brunson und die Knicks, die ohne den verletzten OG Anunoby angetreten waren. Ohne den in dieser Postseason bisher glänzend aufgelegten Swingman zeichneten sich Mikal Bridges (23 Punkte), Josh Hart (12 Punkte, 11 Rebounds) und Landry Shamet (15 Punkte von der Bank, 5/6 FG) aus, Karl-Anthony Towns war wieder einmal wegen Foulproblemen abgemeldet.
Bester Mann für Philly war Kelly Oubre Jr. mit 22 Zählern und 8 Boards, Tyrese Maxey kam auf 17 Punkte und 7 Assists. Paul George erzielte alle seine 15 Punkte im ersten Viertel - danach flogen alle neun weiteren Versuche daneben.
Die Sixers müssen nun viermal in Folge gewinnen, um doch noch die Conference Finals zu erreichen. Das erste Endspiel steigt am Sonntag erneut in Philadelphia.
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