Die USA haben bei der Eishockey-WM eine deftige Abreibung kassiert. Der Olympiasieger und Titelverteidiger verlor sein drittes Vorrundenspiel in der Gruppe A gegen Finnland mit 2:6 (1:3, 0:2, 1:1). Die Nordeuropäer führten das ersatzgeschwächte US-Team, das sich bereits zum Auftakt Gastgeber Schweiz (1:3) geschlagen geben musste, phasenweise vor.
Lenni Hämeenaho (7./22.), Patrik Puistola (9.), Aatu Räty (15.), Saku Mäenalanen (22.) und NHL-Star Anton Lundell (47.) trafen für die Finnen, die zum Auftakt mit 3:1 gegen Deutschland gewann und makellos blieb. Matt Coronato (8.) und Ryan Leonard (44.) waren für die USA, die ihre zweite Niederlage kassierten und ums Viertelfinale bangen müssen, erfolgreich.
Die deutsche Mannschaft könnte spätestens nach dem direkten Duell mit dem Weltmeister am Mittwoch (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaTV) nach Punkten gleichziehen. Dann könnte in Matthew Tkachuk der einzige Goldmedaillengewinner von Mailand im US-Kader verspätet zum Team stoßen, der Stürmer der Florida Panthers wird am Dienstag in Zürich erwartet.
In der Gruppe B in Fribourg ärgerte Dänemark den großen Favoriten Kanada erneut, diesmal wendete der Rekordweltmeister eine Blamage aber ab. Im Vorjahr waren die Kanadier bei der WM sensationell im Viertelfinale an den dänischen Co-Gastgebern gescheitert, auch diesmal mühten sie sich, gewannen nach zwei torlosen Dritteln aber letztlich deutlich mit 5:1 (0:0, 0:0, 5:1) und hielten sich weiter schadlos. Superstar Sidney Crosby legte vier Treffer auf.



