Die DEB-Auswahl startet am Freitagnachmittag (16:20 Uhr) gegen Mitfavorit Finnland in die Eishockey-WM 2026. NHL-Superstar Leon Draisaitl fehlt im deutschen Kader. Laut TV-Experte Rick Goldmann muss das Team über das Kollektiv kommen.
Bei Olympia 2026 führte Draisaitl die DEB-Auswahl als Kapitän an. Bei der Eishockey-WM ist der Superstar der Edmonton Oilers hingegen nicht dabei.
"Bei Leon war ziemlich klar, dass er nicht kommen wird, wenn er früh in den NHL-Playoffs ausscheidet. Weil er einfach verletzt ist. Er war auch relativ lange raus mit seiner Knieverletzung. Dementsprechend war es logisch, dass so ein verletzter Spieler einfach nicht zur WM kommt", ordnete Goldmann das Fehlen des 30-Jährigen gegenüber "Home of Sports" ein.
"Trotzdem wünschen wir uns natürlich immer, dass die Besten dabei sind. Dieses Jahr ist es eben ein etwas anderer DEB-Kader", führte der Eishockey-Experte aus.
Mit Philipp Grubauer (Seattle Kraken), Moritz Seider (Detroit Red Wings), Lukas Reichel (Boston Bruins) und Josh Samanski (Edmonton Oilers) stehen vier NHL-Profis im WM-Kader von Bundestrainer Harold Kreis. Andere bekannte Namen wie Tim Stützle (Ottawa Senators) oder JJ Peterka (Utah Mammoth) fehlen wie Draisaitl.
Eishockey-Experte stellt Einsatz in den Vordergrund
Für Goldmann steht fest: Die deutsche Nationalmannschaft muss bei der Eishockey-WM 2026 über das Kollektiv kommen. "Und ich glaube, dass wir die Charaktere und Spieler haben, die das regeln werden", zeigte sich der 50-Jährige vor dem Auftaktspiel gegen Finnland (Freitag, 16:20 Uhr im sport.de-Liveticker) zuversichtlich.
"Ich denke, Arbeitsmoral und Einsatz sollten die Basis sein. Und spielerische Qualität haben wir natürlich trotzdem", hielt Goldmann fest.
Das DEB-Team war bei der letzten Eishockey-WM in der Vorrunde ausgeschieden. Bei Olympia war im Februar im Viertelfinale gegen die Slowakei (2:6) Schluss.






