Für die Edmonton Oilers endete der Traum vom ersten NHL-Titel seit 1990 bereits in der ersten Runde gegen die Anaheim Ducks. Die enttäuschende Spielzeit des Teams aus Alberta wird einige Auswirkungen auf den Kader haben, aber auch Head Coach Kris Knoblauch droht womöglich eine durchaus unruhige Offseason.
"Wenn man keinen Erfolg hat, dann muss man meiner Meinung nach so ziemlich alles evaluieren. Das gilt für meine Mitarbeiter, das Trainerteam und die Spieler", antwortete General Manager Stan Bowman auf Nachfrage, ob Head Coach Kris Knoblauch auch in der kommenden NHL-Spielzeit hinter der Bande der Edmonton Oilers stehen wird. Ein klares Bekenntnis zum Kanadier klingt anders,
Man werde "in der nächsten Zeit" alles auf den Prüfstand stellen, kündigte er an: "Ich bin sicher, dass die Leute auch mich bewerten werden. So läuft das in diesem Geschäft. Es ist ein ergebnisorientiertes Geschäft, und man muss schauen, was man noch verbessern kann." Eine "vorschnelle Entscheidung" wolle man aber auf keinen Fall treffen, legte er nach.
NHL: Droht Knoblauch bei den Oilers das Aus?
Es sei "ein wichtiger Teil meiner Arbeit, zunächst mit den Spielern und den Trainern zu sprechen", so Bowman weiter: "Wir müssen uns zunächst die Ansichten unserer Mitarbeiter einholen und dann schauen, was tatsächlich passieren muss. Wir haben unsere Eindrücke, warum wir keinen Erfolg hatten, aber man möchte sichergehen, dass das auch tatsächlich mit dem übereinstimmt, was wirklich vorgefallen ist."
Erst im Oktober 2025 verlängerte das Team mit dem 47-Jährigen, der nun bis einschließlich der Spielzeit 2028/29 in Edmonton unter Vertrag steht. Im November 2023 hatte er die Mannschaft um Leon Draisaitl nach einem Saisonstart mit nur drei Siegen aus den ersten 13 Spielen von Jay Woodcroft übernommen. Die Gerüchte um sein Aus nimmt Knoblauch ganz gelassen zur Kenntnis.
"Als Trainer bereite ich mich immer auf den nächsten Trainingstag vor", sagte er am Sonntag auf die Spekulationen um seine Zukunft angesprochen: "Ich bereite mich immer darauf vor, wie ich das Team verbessern kann, sei es nächste Woche, nächsten Monat oder nächstes Jahr. Ich weiß, wie dieses Geschäft läuft und wie sich die Zeiten ändern können. Aber ja, das gehört nun einmal dazu, wenn man Head Coach in der NHL ist – es ist, wie es ist."
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