Der FC Bayern versucht das bittere Halbfinal-Aus in der Champions League gegen Paris Saint-Germain zu verdauen.
"Grundsätzlich ist es zwei Nächte danach immer noch eine große Enttäuschung. Es hat sich gut angefühlt, wir waren überzeugt, es zu schaffen. Aber dann muss alles zusammenpassen und es entscheiden Kleinigkeiten", offenbarte Sportdirektor Christoph Freund auf der Pressekonferenz des FC Bayern am Freitag.
Die Münchner waren am Mittwochabend gegen Paris Saint-Germain nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Nach dem 4:5 aus den Hinspiel schied der FC Bayern gegen den Titelverteidiger aus der Champions League aus.
"Es wird viel über den Schiedsrichter diskutiert, es gibt viele Berichte - und es ist immer am Schönsten, wenn man nicht so viele Entscheidungen diskutieren muss, sondern über den Fußball redet. Es war auffällig, dass es viele Entscheidungen gab, die nicht zu unseren Gunsten ausgefallen sind", sagte Freund mit zwei Tagen Abstand.
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Der FC Bayern sei "immer mit der UEFA im Austausch, es sollte immer das Ziel sein aller Vereine und der UEFA, dass nicht die Entscheidungen im Mittelpunkt stehen, sondern der Fußball. Sonst ist das einfach schade", führte der Österreicher seinen Standpunkt aus.
Noch eine Titelchance für den FC Bayern
"Es ist normal, dass wir enttäuscht waren. Es ist ein ganz großes Ziel, das viel Kraft und Energie kostet, bis dahin zu kommen, wo wir waren. Aber ab dem nächsten Tag geht es für mich nur noch darum, was wir in der Zukunft erreichen können. Das möchte ich so vorleben", richtete Trainer Vincent Kompany den Blick nach vorne.
Der FC Bayern gastiert in der Fußball-Bundesliga am Samstagabend (18:30 Uhr) beim VfL Wolfsburg. Danach folgt noch ein Heimspiel gegen den 1. FC Köln (16. Mai), ehe es am 23. Mai im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart eine weitere Titelchance gibt.


































