Der Hamburger SV hat den Klassenerhalt bereits sicher und auch beim 1. FC Köln sind die Abstiegsängste nur noch theoretischer Natur. Die Vorbereitungen für ein weiteres Jahr in der Bundesliga laufen deshalb wohl langsam an. Bei der Kaderplanung könnte es schon bald zum Transferduell zwischen HSV und Effzeh kommen.
Nachdem dem 1. FC Köln bereits vor einigen Wochen erneut Interesse an Mittelfeldspieler Silas Andersen vom BK Häcken nachgesagt wurde, mischen laut "Abendblatt" nun auch die Hamburger wieder mit.
Schon im Winter sollen die beiden Traditionsvereine die Fühler nach dem 21-jährigen Dänen ausgestreckt haben. Laut "Express" lag damals eine Offerte über vier Millionen Euro aus der Domstadt auf dem Tisch.
Das Angebot reichte dem Vernehmen nach nicht aus, um Häcken zu überzeugen. Rund sieben Millionen Euro soll der Klub aus Schweden für sein Mittelfeld-Talent gefordert haben.
Nun könnte das Preisschild laut "Abendblatt" etwas geringer ausfallen. Zwischen fünf und sechs Millionen Euro sind dem Bericht zufolge wohl nötig, um Andersen loszueisen.
1. FC Köln und HSV noch mit Mittelfeldbaustelle
Denkbar sei allerdings, dass der Preis durch die zahlreichen Interessenten noch nach oben getrieben wird. Auch die Glasgow Rangers, Celtic und der FC Kopenhagen sollen sich mit dem U21-Nationalspieler beschäftigen.
Dass der Youngster seinen Vertrag erst im März bis 2029 verlängert hat, dürfte die Verhandlungsposition seines aktuellen Arbeitsgebers ebenfalls stärken.
In Köln gilt Andersen als möglicher Nachfolger von Eric Martel, dessen Zukunft über den Sommer hinaus fraglich ist. Der Vertrag des Führungsspielers läuft Ende Juni aus.
Beim HSV hatte man im Winter die Position im Mittelfeldzentrum nur provisorisch geschlossen. Per Leihe kam Albert Grönbaek von Stade Rennes. Wie es mit dem Däne im Sommer weitergeht, ist noch offen.
Die Hanseaten besitzen offenbar eine Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro. Laut "Bild" würde Grönbaek gerne bleiben, der Klub habe aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen. Mit Andersen scheint nun man nun zumindest an einer Alternative zu arbeiten.



























