Aston Martin hat beim Formel-1-Wochenende in Miami endlich einen kleinen Schritt aus der Krise gemacht. Nicht vor Ort war dabei Teamchef Adrian Newey, der zum wiederholten Male in dieser Saison bei einem Grand Prix fehlte. Einem Medienbericht zufolge waren gesundheitliche Probleme der Grund dafür.
Wie die britische Boulevardzeitung "Daily Mail" berichtet, leidet Aston-Martin-Teamchef Adrian Newey aktuell unter großen gesundheitlichen Problemen, die unter anderem dafür sorgten, dass er beim Formel-1-Rennen in Miami nicht an der Strecke sein konnte.
Laut Angaben des Blattes musste der 67-Jährige zwischenzeitlich sogar in ein Krankenhaus eingeliefert werden, um sich behandeln zu lassen. Seit "ein paar Wochen" leide er schon unter Beschwerden, heißt es.
Aston Martin bestätigt Bericht nicht
Derzeit, so die "Daily Mail" weiter, arbeite Newey auch nicht regelmäßig in der Aston-Martin-Fabrik in Silverstone, sondern "überwiegend" von Zuhause aus.
Das Team wollte diese Angaben weder bestätigen noch komplett dementieren und teilte der Zeitung lediglich mit: "Wir kommentieren keine persönlichen Angelegenheiten unserer Teammitglieder. Adrian arbeitet und war in der vergangenen Woche auf dem Campus."
Horror-Start in die Formel-1-Saison 2026
Newey und Aston Martin haben einen überaus schweren Start in die Formel-1-Saison 2026 hinter sich. Zu einer unerwartet großen Baustelle ist der Honda-Motor geworden, der bisher nicht konkurrenzfähig ist. Erst in Miami gelang diesbezüglich ein kleiner Schritt nach vorne, indem man die Vibrationen reduzieren konnte, die das Aggregat ausgelöst hat und die den Wagen unfahrbar gemacht haben.
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Kritik richtete sich aber nicht nur an Honda, sondern auch an Newey, dessen entworfenes Chassis laut Einschätzung vieler Experte und Insider nicht auf dem erwarteten Niveau ist. Dass das Team in dieser Saison noch einmal den Anschluss findet, gilt als nahezu ausgeschlossen.







