Der Formel 1 droht in Miami ein Chaos, denn ausgerechnet für den Sonntag sind schwere Gewitter und starke Regenfälle vorhergesagt. Ob der Grand Prix wie geplant stattfinden kann, steht noch nicht fest. Die FIA hat am Donnerstag (Ortszeit) allerdings versichert: Es liegt ein Notfallplan in der Schublade.
Regen, Gewitter und starker Wind: Im zweiten Jahr in Folge droht der Große Preis von Miami zu einer Wetter-Lotterie zu werden. Die Prognosen sehen düster aus. Der Start um 16 Uhr Ortszeit (22 Uhr MEZ) ist in ernster Gefahr.
Wie ernst die Lage ist, bestätigte die FIA am Donnerstag. Ein Sprecher erklärte, es liege bereits ein Notfallplan in der Schublade. Dieser sieht unter anderem eine Vorverlegung des Starts vor, um das Rennen zu beenden, bevor die Gewitter über die Strecke ziehen. "Wir beobachten die Wettervorhersage für dieses Wochenende sehr genau", sagte er.
Warum die Formel 1 besonders vorsichtig sein muss
Schon 2025 gab es in Miami große Wetter-Sorgen. Damals gab die FIA vorsorglich ein Evakuierungsprotokoll heraus. Die Vorhersage war ähnlich wie in diesem Jahr. Der Worst Case trat letztlich jedoch nicht ein. Das Rennen konnte wie geplant beendet werden.
Was die Sache in diesem Jahr so prekär macht: Die Fahrer haben mit der neuen Auto-Generation noch keine Erfahrung im Regen gesammelt. Bei den Testfahrten in Barcelona tröpfelte es lediglich, die meisten Wagen blieben daraufhin direkt in der Garage. Hinzu kommt: Miami ist ein Stadtkurs. Klassische Auslaufzonen gibt es nicht.
"Ich glaube nicht, dass viele von uns die Wagen schon mal bei Regen gefahren sind", meinte McLaren-Fahrer Oscar Piastri, der im vergangenen Jahr in Miami gewann. "Das Wetter spielt natürlich eine Rolle. Wenn es in Miami regnet, dann richtig. Wir werden also abwarten und sehen, was passiert."
Piastris Sorge: "Ich denke, dass es herausfordernd werden könnte, diese Autos aufgrund der Marotten, die sie haben, im Regen zu fahren."




