Die Zukunft von Max Verstappen ist im Formel-1-Kosmos ein Dauerthema. Bei Red Bull Racing nicht, versichert Teamchef Laurent Mekies. Die zahlreichen Abgänge von diversen Führungskräften in den letzten Monaten werden seiner Meinung nach zu einem größeren Thema gemacht, als sie es intern sind. Angeblich sieht das auch der viermalige Weltmeister so.
Dass sich der Wind beim Formel-1-Rennstall Red Bull Racing in den letzten Monaten gedreht hat, ist offensichtlich. Der Rauswurf von Christian Horner war so etwas wie der Startschuss in eine neue Ära, in die viele leitende Kräfte nicht mitgehen wollen.
Führende Ingenieure, Mechaniker und Mitarbeiter hinter den Kulissen haben das Team verlassen oder stehen kurz davor. Die Sorge, dass Max Verstappen diesen Exodus zum Anlass nimmt, um ebenfalls zu gehen, ist allgegenwärtig - außer bei Teamchef Laurent Mekies.
Mekies: Red-Bull-Abgänge sind nur "ein kleiner Teil"
Im Rahmen einer Medien-Tour durch die eigene Fabrik in Milton Keynes versicherte Mekies, dass die Abgänge keinen Einfluss auf Verstappens Zukunftsentscheidung haben. "Absolut nicht. Das ist meine direkte Antwort. Wir sprechen natürlich jeden Tag mit Max. Und Max kennt den Motorsport in- und auswendig. Er lebt und atmet dieses Team", betonte der Teamchef.
Mekies rechnete anschließend vor, dass die Abschiede in den letzten Monaten überhaupt nichts Ungewöhnliches seien. Allein in diesem Jahr habe man 120 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt, über die letzten neun Monate seien es gar 400 gewesen.
"Was das große Ganze angeht, und das weiß Max sehr gut, repräsentieren sie [die Abgänge] nur einen kleinen Teil. Wir akzeptieren, dass Ihr euch im Gegensatz zur Realität darauf fokussiert", betonte Mekies in Richtung der Medienvertreter. Die Moral innerhalb des Teams, so versicherte der Franzose, sei "fantastisch".
"Was die Atmosphäre angeht, wird man Feuer finden. Geht dort rein [in die Fabrik] und ihr werdet Feuer sehen", garantierte Mekies, dass die schlechte Stimmung lediglich herbeigeredet wird, aber eigentlich gar nicht existiert.




