Der ehemalige Formel-1-Fahrer Romain Grosjean hat den Ärger der Tierrechtsorganisation PETA auf sich gezogen. Verantwortlich dafür waren Aussagen des Franzosen, die er nach einem Vorfall im Training für das Indy500 tätigte.
Ex-Formel-1-Star Romain Grosjean hatte im Training für das Indy500 einen seltenen und ungewöhnlichen Zusammenstoß. Während er mit rund 370 km/h über den Speedway raste, kollidierte er mit einem Vogel. So weit, so unglücklich.
Mehr als unglücklich waren in den Augen der Tierrechtsorganisation PETA allerdings die Aussagen, die Grosjean nach der Kollision tätigte.
Der Franzose hatte gesagt: "Ich habe immer noch Blut an meinem Rennanzug. Teile vom Vogel klebten am Überrollbügel. Ich konnte auch nicht mehr sehen, wo ich langfahre, denn es war auch viel auf dem Aeroscreen. Mein Helm stinkt, der Sitz stinkt. Und ich habe zum Mittagessen kein Hühnchen bekommen, denn ich bin gerade dran vorbeigelaufen."
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"Vögel haben mehr Gefühle als Grosjean"
Dieses flapsige Statement kam bei der PETA gar nicht gut an. Europa-Vizechef Mimi Bekhechi kritisierte Grosjean für dessen Wortwahl deutlich und warf ihm fehlende Empathie vor.
"Vögel haben Gefühle, offenbar mehr als Grosjean hat, wenn man bedenkt, dass er sich mehr Sorgen über ersetzbare Dinge wie sein Auto, seinen Helm und seinen Anzug gemacht hat, anstatt über das Zerschmettern einen nichts ahnenden Vogels", sagte Bekhechi, der ankündigte, Grosjean ein pflanzenbasiertes Hühnchen schicken zu wollen.
Für den Franzosen war es übrigens nicht die erste tierische Begegnung auf der Rennstrecke. Schon während des Trainings zum Großen Preis von Kanada im Jahr 2019 kollidierte er mit einem Tier. Damals traf er ein Waldmurmeltier, das auf die Strecke lief. Sein Frontflügel wurde durch den Zusammenstoß beschädigt. Sein "Opfer" überlebte die Begegnung auch damals nicht.







